Zum Inhalt springenZur Suche springen

Informationen für Lehrende

Informationen für Dozierende

Etwa 11 Prozent der Studierenden in Deutschland haben eine Behinderung oder chronische Erkrankung. Dem Großteil der Studierenden sieht man dies auf den ersten Blick nicht an. Es sind überwiegend chronisch-somatische Beschwerden wie Stoffwechselstörungen und psychische Erkrankungen, die Studierende einschränken. Dabei zeigt sich, dass Studentinnen in der Regel häufiger von psychischen Beeinträchtigungen betroffen sind, während Studenten eher von sogenannten Teilleistungsstörungen betroffen sind, wie beispielsweise Legasthenie oder Dsykalkulie (hervorgehend aus der Sondererhebung zur Situation von Studierenden mit Behinderung/chronischer Erkrankung 2012).

Die Schwierigkeiten, die sich daraus für die Studierenden ergeben, sind beispielsweise die zeitlichen Vorgaben der Studien-und Prüfungsordnung, die Gestaltung der Lehr-und Prüfungssituation oder auch die Teilnahme an Praktika und Exkursionen.

Unsere Handreichung für Lehrende und Mitarbeiter/innen mit Empfehlungen zum Umgang mit behinderten oder chronisch kranken Studierenden des BBSt finden Sie hier:

"Didaktikleitfaden"(PDF-Dokument)

Allgemeine Tipps zum Umgang mit Menschen mit Behinderungen haben wir hier(Microsoft-Word-Dokument) für Sie breitgestellt. Auf dem Internetportal Gateway finden Sie bis dahin erste Informationen, die für Sie hilfreich sein können. Diese beziehen sich vor allem auf Studierende mit Hör-und Sehbeeinträchtigungen. Bei weiterführenden Fragen kontaktieren Sie gerne die Beratungsstelle.

 

Die Sondererhebung zur Situation von Studierenden mit Behinderung/chronischer Erkrankung(PDF-Dokument) stellt in Kürze die wichtigsten Fakten aus einer Umfrage des Deutschen Studentenwerkes unter 16.000 Studierenden im Jahr 2012 dar.

Ratschläge zur Kommunikation mit Gehörlosen und Schwerhörigen: www.sgb-fss.ch

Digitale ud barrierefreie Lehre zu Zeiten von Corona:

Um Sie Lehrende bei der Planung und Durchführung von digitalen sowie möglichst barrierearmen Lehrangeboten zu unterstützen, 
hat die Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung (BBSt) gemeinsam mit der Koordinierungsstelle Diversity
und dem Zentrum für Informations- und Medientechnologie (ZIM) ein "Neun-Punkte-Papier" zusammengestellt.

Weitere Informationen zu einer barrierearmen digitalen Lehre finden Sie hier und hier.

Die Online-Lehre ist grundsätzlich ein sehr wertvolles Format für Studierende in besonderen Lebenslagen und wir begrüßen außerordentlich jegliches Engagement in dieser Richtung. Doch auch dieses Format birgt Herausforderungen für diese Zielgruppe, weswegen wir herzlich darum bitten einige machbare organisatorische und technische Punkte zu beachten:

  • Falls Sie Lehrveranstaltungen mit Webkonferenzen u.Ä. abhalten, bitten wir Sie, alternative Möglichkeiten der Teilnahme (z.B. Aufzeichnung dieser Sitzungen) und Leistungserbringung anzubieten für:
    • Studierende mit Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen, die aufgrund fehlender Betreuungsmöglichkeiten nicht zu diesem Zeitpunkt an der Lehrveranstaltung teilnehmen können
    • Behinderte und chronisch kranke Studierende, die einen vom Prüfungsausschussvorsitzenden genehmigten Nachteilsausgleich bezogen auf die Anwesenheitspflicht bei Lehrveranstaltungen haben
  • Achten Sie bitte auf sehr gute Ton- und Bildqualität sowie einen störungsfreien Hintergrund bei Vorlesungsaufzeichnungen (wichtig für hörgeschädigte und sehgeschädigte Studierende, internationale Studierende deren Sprachkenntnisse noch unzureichend sind). Bitte nutzen Sie deshalb nach Möglichkeit Aufzeichnungen durch das TIK.
  • Bitte stellen Sie zusätzlich zu aufgezeichneten Lehrveranstaltungen auch eine schriftliche Ausarbeitung ((Trans)Skripte, Vorlesungsnotizen, schriftlich entwickeltes „Tafelbild“ o.ä.) in ILIAS zur Verfügung. Viele Studierende sind darauf angewiesen, da sie nicht gleichzeitig zuhören und mitschreiben können, für Viele ist es eine große Hilfe: Sehbehinderte und Blinde, Hörbehinderte und Gehörlose, Mobilitätseingeschränkte (v.a. bezüglich des (Mit)Schreibens), Studierende mit anderen Einschränkungen, bei denen eine Verlangsamung stattfindet (z.B. durch Medikamenteneinnahme, ADHS, psychische Beeinträchtigungen), internationale Studierende, Studierende mit Kindern.
  • Bitte lassen Sie die Online-Angebote (aufgezeichnete Vorlesungen und die genannten Skripte/Notizen) mindestens bis zur Prüfung und Nachprüfung online.
  • Bitte bereiten Sie vor allem Ihre schriftlichen Ausarbeitungen möglichst barrierearm auf. Uns ist bewusst, dass eine komplette Barrierefreiheit von Dokumenten derzeit noch nicht möglich ist, aber bitte erleichtern Sie sehbehinderten Studierenden das Lesen und ggf. Vergrößern:
    • Die Dokumente müssen kontrastreich sein: Optimal ist weißer Hintergrund und schwarze Schrift. Auf das hellere Uni-Blau mit weißer oder schwarzer Schrift sollte verzichtet werden, ebenso auf Kombinationen aus Rot-Grün, Rot-Orange, Blau-Grün usw.
    • Gestalten Sie Ihre Ausarbeitungen bitte möglichst übersichtlich, so dass auch jemand mit Vergrößerung am Bildschirm den Überblick behalten kann.
    • Verwenden Sie in Word-Dokumenten Dokumentvorlagen und kennzeichnen Sie Kapitelüberschriften als solche, so dass diese von Sprachausgabe lesbar sind.
    • Unter folgendem Link finden Sie Anleitungen, Tipps und Tools zur digitalen Barrierefreiheit des TIK
  • Rückfragemöglichkeiten zu Ihren Lehrveranstaltungen und Materialien wären wichtig. Das muss nicht unbedingt in Echtzeit sein (hilfreich für alle Studierenden)
  • Audiodeskription anbieten. Studierende mit Sehbeeinträchtigungen können die gezeigten Bilder/Tabellen etc. nicht sehen. Eine akustische Bildbeschreibung würde den Studierenden helfen die Inhalte zu verstehen. Die Audiodeskription kann erfolgen durch 1. Vorherige Aufnahme der Vorlesung (in den Pausen, werden die Bilder beschrieben) oder 2. Eine Live-Beschreibung für Studierende, die diese benötigen durch SHK's, Tutoren o.Ä.

Barrierefreie Online-Lehre

Barrierefreie Online-Lehre

 

 

Untertitelung von Webkonferenzen, Videocalls und Bildschirmaufzeichnungen

 

 

Das Servicezentrum Inklusion der Uni Köln hat auf einer Website hilfreiche Hinweise zur Untertitelung von Webkonferenzen, Viedocalls und Webkonferenzen für Beratende und Vortragende zusammengestellt. Vorgestellt werden die Möglichkeiten der automatischen Live-Untertitelung, der synchronen, manuellen Eingabe, der Zuschaltung externer Anbieter zur Live-Untertitelung sowie die nachträgliche Erstellung von Untertiteln. Ebenfalls verfügbar ist eine Anleitung für die Empfänger_innenseite, falls die Vortragenden keine Untertitelung anbieten.

 

*             Möglichkeiten der Untertitelung für Beratende und Vortragende  <https://inklusion.uni-koeln.de/tipps_amp_informationen/inklusive_digitale_lehre/untertitelung/index_ger.html>

*             Anleitung zur Untertitelung für Zuhörer_innen <https://inklusion.uni-koeln.de/tipps_amp_informationen/inklusiv_digital_lernen/automatische_untertitel_fuer_zuhoererinnen/index_ger.html>

 

 

Zoom und Teilnehmende mit Sinnesbeeinträchtigungen

 

 

Lehrende der Universität Köln haben Hinweise erarbeitet, wie Lehrende in Seminaren die Belange von Studierenden mit Hörbeeinträchtigungen berücksichtigen können.

 

*             Handreichung: Hinweise zum Nutzen von Zoom in Seminaren - Zusatzinformationen bei Teilnehmenden mit Sinnesbeeinträchtigungen <https://www.hf.uni-koeln.de/data/main/File/2020-04-21-Nutzungshinweise-Zoom-Zusatzinfo-bei_Hoerschaedigung.pdf#page=2>

 

 

Barrierefreie Dokumente mit Markdown, LaTeX und PDF erstellen

 

 

Mittlerweile ist es möglich, PDF-Dokumente barrierefrei zu gestalten und somit einen weiteren Schritt hin zu einer inklusiveren digitalen Lehre zu machen. Welche Kniffe bei der Erstellung von Dokumenten mit Markdown, LaTeX und PDF umgesetzt werden können, erläutert Dr. Björn Fisseler in seinem Blogbeitrag gehört zu einer Reihe zum Thema Barrierefreiheit in der digitalen Lehre auf den Seiten des Hochschulforums Digitalisierung (HFD).

 

*             Zum Blogbeitrag; Barrierefreie Dokumente mit Markdown, LaTeX und PDF erstellen <https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/blog/barrierefreie-dokumente-markdown-latex-pdf>

*             Zum Dossier des HFD: Diversität und Barrierefreiheit <https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/dossiers/diversitaet-barrierefreiheit>

 

 

Aus Hochschulen und Studentenwerken

 

 

Universität Köln: Angebot für Studierende mit psychischen Beeinträchtigungen

 

 

emPower bietet eine Reflexionshilfe bei psychischen Problemen im Studium, bündelt Informationen zu Unterstützungsangeboten der Universität zu Köln für Studierende mit psychischen Beeinträchtigungen und fungiert als Wegweiser zu den entsprechenden Stellen.

 

*             Informationen zum Projekt emPower <http://empower.uni-koeln.de/>

 

 

Fachhochschule Dortmund: Aktionsplan für eine barrierefreie Fachhochschule

 

 

Mit ihrem Aktionsplan hat sich die Fachhochschule Dortmund einen Rahmen gegeben, der eine strukturierte Weiterentwicklung zu einer inklusiven Hochschule ermöglichen soll. Er definiert Ziele und Maßnahmen, mit denen die gleichberechtigte und vollumfängliche Teilhabe von Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten mit Behinderungen / chronischen Erkrankungen an der Fachhochschule Dortmund gefördert werden. Vorhandene Maßnahmen wurden in ein Gesamtkonzept eingebunden Er wurde in einem zweijährigen partizipativen Prozess erarbeitet, an dem Vertreter_innen aller Bereiche und Statusgruppen als auch Studierende mit und ohne Behinderung beteiligt waren.

 

*             Zum Dokument: Aktionsplan für eine barrierefreie Fachhochschule Dortmund - Inklusionskonzept <http://www.fh-dortmund.de/aktionsplan-inklusion>

*             Einen Überblick über Aktionspläne von Hochschulen und Studentenwerken finden Sie in der IBS-Online-Bibliothek <https://www.studentenwerke.de/de/content/un-behindertenrechtskonvention>

 

 

Universität Köln: Aktionsplan Inklusion (2020 - 2024)

 

 

Der Aktionsplan Inklusion wurde am 15.01.2020 vom Senat der Universität zu Köln verabschiedet. Er beschreibt in den Handlungsfeldern „Strategie und Struktur“, „Personal“, „Forschung“, „Beratung und Service“, „Kommunikation und IT“, „Gebäude und Campus“ sowie „Studium und Lehre“ den Status quo in Bezug auf Inklusion und formuliert spezifische Maßnahmen zur Weiterentwicklung. Zur Entwicklung des Aktionsplans wurde der „Runde Tisch Inklusion“ als Diskussions- und Vernetzungsforum ins Leben gerufen. In insgesamt 4-5 zweistündigen Sitzungen begleiteten die Teilnehmenden den Entwicklungsprozess des Aktionsplans. Zusätzlich gab es Expert_innengruppen zu einzelnen Handlungsfeldern, an denen Interessierte mitwirken konnten. Der Stand der Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen ist im Internet dokumentiert.

 

*             Aktionsplan Inklusion der Universität zu Köln 2020-2024 <https://vielfalt.uni-koeln.de/inklusion/aktionsplan-inklusion>

*             Stand der Umsetzung des Aktionsplans <https://vielfalt.uni-koeln.de/inklusion/umsetzung-des-aktionsplan-inklusion>

*             Einen Überblick über Aktionspläne von Hochschulen und Studentenwerken finden Sie in der IBS-Online-Bibliothek <https://www.studentenwerke.de/de/content/un-behindertenrechtskonvention>

 

 

Aus den Bundesländern

 

 

Rheinland-Pfalz: Neues Hochschulgesetz stärkt Beauftragte für Studierende mit Behinderungen

 

 

Am 7. Oktober 2020 trat in Rheinland-Pfalz das neue Hochschulgesetz in Kraft. Mit der Reform wurde die Position der oder des Beauftragten für die Studierenden mit Behinderungen gestärkt. Das Amt wurde weitgehend parallel zur Funktion der Gleichstellungsbeauftragten ausgestaltet. Die Beauftragten erhalten umfangreiche Mitwirkungsrechte. Auf Antrag sollen der oder die Beauftragte im erforderlichen Umfang und ohne Minderung der Bezüge oder des Entgelts von den Dienstaufgaben freigestellt werden.

 

*             Hochschulgesetz (HochSchG) vom 23. September 2020 <http://landesrecht.rlp.de/jportal/?quelle=jlink&query=HSchulG+RP+%C2%A7+49&psml=bsrlpprod.psml>

 

 

Bayern: Reform des Hochschulgesetzes soll Inklusion stärken

 

 

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur hat die Eckpunkte der geplanten Novellierung des bayerischen Hochschulgesetzes vorgestellt. Im geplanten Hochschulinnovationsgesetz soll die Verhinderung der Diskriminierung und die tatsächliche Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen als eine zentrale soziale Aufgabe der Hochschulen definiert werden.

 

*             Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur: Eckpunkte Hochschulreform <https://wk.bayern.de/ministerium/hochschule-und-forschung/hochschulreform.html>

 

 

NRW: Stand der Umsetzung der UN-BRK in den Hochschulen

 

 

Auf Veranlassung der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen legte die Landesregierung dem Wissenschaftsausschuss des Landtags NRW einen Bericht über Stand der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Hochschulen und im Bereich Weiterbildung vor. U.a. fragten die Grünen nach den Vorgaben für die Verwendung der Mittel des "Förderprogramms Inklusive Hochschule", nach weiteren Impulsen der Landesregierung zur Förderung der Inklusion in Hochschulen sowie nach der Situation der Hochschulbeschäftigten mit Beeinträchtigungen.

 

*             Bericht der Landesregierung zu „Lebenssituation von Menschen mit Beeinträchtigungen und Stand der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Hochschulen und im Bereich Weiterbildung“ (Drucksache 17/4089) <https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV17-4089.pdf>

 

 

Thüringen: Rahmenvereinbarung zwischen Land und Hochschulen

 

 

Am 3. September 2020 haben Land und Hochschulen die Rahmenvereinbarung V unterzeichnet. Diese schreibt die Finanzierung und die Entwicklungsziele für die Hochschulen bis 2025 fest. Danach sollen die Hochschulen sicherstellen, dass sie ihre 2018 erstellten Maßnahmenpläne und den Maßnahmenplan der Thüringer Landesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen. Sie sollen den Inklusionsgedanken gemäß Artikel 4 Abs. 1 Buchst. f, g und i der Konvention auch in Forschung und Lehre umsetzen und sich aktiv für die Verwirklichung der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen in Bezug auf alle Hochschulbereiche einsetzen.

 

*             Rahmenvereinbarung V zwischen der Thüringer Landesregierung und den Hochschulen des Landes <https://wirtschaft.thueringen.de/fileadmin/th6/wissenschaft/Hochschulentwicklung/RV-V_unterzeichnet.pdf>

 

 

Aus Politik und Verwaltung

 

 

Bundestag: Grüne Grundsicherung für Studierende

 

 

Die Fraktion Bündnis/Die Grünen im Bundestag spricht sich für die Einführung einer Grundsicherung für Studierende und Auszubildende aus. Diese soll aus zwei Säulen, einem Garantie-Betrag und einem Bedarfszuschuss bestehen. Der Bedarfszuschuss soll auch eine Teilzeitförderung für Studierende ermöglichen, die z.B. wegen ihrer Behinderung oder chronischen Krankheit kein Vollzeitstudium aufnehmen können. Behinderungsbedingte Mehrbedarfe beim Lebensunterhalt z.B. durch überdurchschnittliche Mietkosten für eine barrierefreie Wohnung sollen mittelfristig auch über die Grundsicherung für Studierende abgedeckt werden.

 

*             Fraktionsbeschluss vom 28.09.2020: BAföG-Neustart: Mit einer Grundsicherung für Studierende und Auszubildende Chancen für alle ermöglichen <https://www.gruene-bundestag.de/files/beschluesse/beschluss-studierendengrundsicherung.pdf>

 

 

Verschiedenes

 

 

Befragungen von Menschen mit Behinderungen

 

 

Raul Krauthausen und Lela Finkbeiner problematisieren die Flut von - auch studentischen - Befragungen von Menschen mit Behinderungen. Mit ihrem Beitrag "Warum mich wissenschaftliche Umfragen müde machen" haben sie eine breite Debatte zum Thema „Ethische Verantwortung der Wissenschaft“ ausgelöst.

 

*             Raul Krauthausen, Lela Finkbeiner: Warum mich wissenschaftliche Umfragen müde machen <https://raul.de/leben-mit-behinderung/warum-mich-wissenschaftliche-umfragen-muede-machen/?fbclid=IwAR0VT8FeYqrqkmUnDVIz8mB02wVU6znypsTh3q4GFTTToCeLQp9D7fI6HRA>

*             Lela Finkbeiner: Wissenschaft entzieht sich ihrer Verantwortung  <http://www.sozial.de/wissenschaft-entzieht-sich-ihrer-verantwortung.html?fbclid=IwAR1dgoZeXTo0eJB2tqh2cPK7RqJwkW5kekgEPeZetKnRL-arwpuebUgP5_s>  t.

*             Raul Krauthausen: Ausgeforscht und ausgenutzt? Ein Plädoyer für einen Rollenwechsel in der Forschung zu Behinderung <https://raul.de/leben-mit-behinderung/ausgeforscht-und-ausgenutzt-ein-plaedoyer-fuer-einen-rollenwechsel-in-der-forschung-zu-behinderung/>

 

 

MyHandicap: Berufs-Mentoring für Menschen mit Behinderungen

 

 

"EnableMe" ist ein digitales Mentoring Programm, dass junge Menschen mit Behinderungen beim Einstieg in das Berufsleben unterstützen soll. Die Teilnehmer_innen werden hierbei 1:1 mit Mitarbeiter_innen aus der Wirtschaft verbunden. E-Learning-Angebote ergänzen das Coaching. Das Programm startet in Bayern. Teilnehmen können Studierende mit Schwerbehinderung. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

*             Informationen zum Mentoringprogramm "EnableMe" <https://www.myhandicap.de/job-ausbildung-behinderung/enableme/>

*             Informationen zur Stiftung MyHandicap <https://www.myhandicap.de/myhandicap/ueber-uns/>

 

 

Gütekriterien für eine gesundheitsfördernde Hochschule

 

 

Der bundesweite Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen hat im Januar 2020 die aktualisierten Gütekriterien für eine Gesundheitsfördernde Hochschule verabschiedet. Die Gütekriterien dienen der Orientierung und als Vorlage für die Entwicklung von Strategien und Vorgehensweisen zur Förderung der Gesundheit aller Statusgruppen in den einzelnen Hochschulen. Ein Gütekriterium stellt die Integration der Themen Chancengleichheit, Inklusion und Diversity, Gender Mainstreaming sowie Cultural Mainstreaming dar. Zur Beseitigung von sozialen Barrieren seien Inklusionskonzepte und die Charta der Vielfalt (2006) zu implementieren. 

 

*             Gütekriterien für eine Gesundheitsfördernde Hochschule 2020 <https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwj20cKdnOnsAhVgBGMBHVP6CwYQFjACegQIARAC&url=http%3A%2F%2Fwww.gesundheitsfoerdernde-hochschulen.de%2FInhalte%2FO1_Startseite%2FAGH-10-Guetekriterien.pdf&usg=AOvVaw3PJJ5Q1_4oE-Ajk3fEsJtd>

 

 

Publikationen

 

 

Tagungsband: Inklusion in Wissenschaftskultur und Selbstverwaltung der Hochschulen

 

 

Die Publikation dokumentiert Beiträge der Fachtagung „Inklusion in Wissenschaftskultur und Selbstverwaltung der Hochschulen“ des Projektes „Inklusive Hochschulen in Hessen“ am 23. Mai 2019 in Kassel. Der Tagungsband ist nun online verfügbar.

 

*             Welti, Felix: Inklusion in Wissenschaftskultur und Selbstverwaltung der Hochschulen. kassel university press, Kassel 2020 <https://www.uni-kassel.de/ub/index.php?id=39129&h=123456789%2F11886>

 

 

Studium und Behinderung in den Medien

 

 

studierendenWERK Berlin: barrierefei studieren

 

 

In einem Interview stellt Beate Domrös, Beraterin für Studierende mit Beeinträchtigungen, die Angebote Beratung Barrierefrei Studieren des studierendenWerks Berlin vor. Veröffentlicht wurde das Interview im Werkblatt - dem Online-Magazin des studierendenWERKs Berlin.

 

*             Video-Interview: Barrierefrei Studieren <https://www.stw.berlin/werkblatt/themen/video-interview-barrierefrei-studieren.html>

 

 

jetzt: Wer eine Therapie gemacht hat, wird nicht verbeamtet

 

 

Viele Lehramtsstudierende haben Sorge, dass eine absolvierte Psychotherapie die Chancen auf ihre spätere Verbeamtung reduziert. Aus Angst verzichten sie sogar auf notwendige Therapien. Der Autor des Artikels geht der Frage nach, was an dieser Befürchtung dran ist.

 

*             Zum Artikel: Wer eine Therapie gemacht hat, wird nicht verbeamtet <https://www.jetzt.de/aufsteigerinnen/junge-lehrer-werden-nach-psychotherapie-nicht-verbeamtet?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE>

 

 

jetzt: Wie es ist, mit einer schweren körperlichen Behinderung zu studieren

 

Julius studiert Journalismus in Passau. Die größten Hürden liegen für ihn außerhalb der Uni.

 

*             Zum Artikel: Wie es ist, mit einer schweren körperlichen Behinderung zu studieren <https://www.jetzt.de/studium/studieren-mit-koerperlicher-behinderung>

 

 

Termine

 

 

 

 

 

3. Fachtag Inklusion: Inklusion und künstlerische Hochschulen in Sachsen - Erfahrungen und Zukunftsperspektiven

 

 

Termin: 24. November 2020

Ort: online

Veranstalter: Hochschule für Musik Dresden

Zielgruppe: Interessierte

 

Im Rahmen der Veranstaltung befassen sich Teilnehmende der künstlerischen Hochschulen in Sachsen mit den Erfahrungen, die sie bei der Umsetzung der hochschuleigenen Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtkonvention gemacht haben. Künstlerische Hochschulen stehen meist, zusätzlich zu allgemeinen Anforderungen im Bereich Barrierefreiheit, spezifischen künstlerischen und pädagogischen Anforderungen gegenüber, wenn es um die Umsetzung von Inklusion geht. Aus den Erfahrungen der Teilnehmenden und mit Unterstützung von Expert*innen werden Zukunftsperspektiven für das Thema Inklusion und künstlerische Hochschulen in Sachsen abgeleitet.

 

*             Informationen zum 3. Fachtag Inklusion und Anmeldung <https://www.hfmdd.de/veranstaltungen/1210-3-fachtag-inklusion/>

 

Ihr Team der IBS

 

Studierenden mit Hörbeeinträchtigungen würde folgender Anbieter in der online-Lehre sehr helfen:

 

„Im Gegensatz zu Präsenzdolmetschern ist der Ferndolmetscher nicht vor Ort, sondern wird über eine Onlineplattform hinzu geschaltet. Das gesprochene Wort wird via Internet live an eine Ferndolmetscherzentrale übertragen, in der Ferne gedolmetscht und im Livestream als Gebärdensprachvideo oder als geschriebener Text an ein mobiles Endgerät (Laptop, Smartphone oder Tablet) zurück gesendet. Der Empfänger mit Hörbehinderung kann wiederum Fragen oder Kommentare in Schriftform oder mit Hilfe einer Webcam in Gebärdensprache über sein Empfangsgerät an den Ferndolmetscher senden. Sprachbeiträge des Ferndolmetschers werden mittels eines Laut-sprechers für die hörenden Anwesenden vor Ort wahrnehmbar.“

Verantwortlichkeit: