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Informationen zum Coronavirus

Liebe Studierende,

für Anträge (Nachteilsausgleich, Befürwortung, Empfehlungsschreiben etc.) reicht aktuell die Vorlage als Bild (z. B. jpg) oder PDF aus. Das Originaldokument reichen Sie parallel postalisch an uns ein. Sollten Sie keinen Scanner besitzen, fotografieren Sie die Dokumente, z. B. mit einem Smartphone ab. Bitte stellen Sie dabei sicher, dass das Foto nicht zu einer Cloud-Plattform synchronisiert wird. Eine gute Scanneinstellung ist schwarz-weiß bei 150 dpi. Bitte überprüfen Sie Ihre gescannten oder abfotografierten Dokumente vor dem Einreichen auf Lesbarkeit.

Wichtig: Anträge müssen auf Papierform unterschrieben eingescannt werden.

Laut der Corona-Pandemie-Hochschulverordnung ist es nun möglich, dass Prüfungen in Ersatzleistungen umgesetzt werden können, z.B.:

  • schriftliche Prüfungen durch mündliche Prüfungen, Hausarbeiten etc.  (siehe: § 7 GV. NRW S.298)
  • Pürfungen als Online-Prüfungen (siehe: § 6 GV. NRW S.298)

Bei Fragen können Sie sich unter bbst@hhu.de melden.

Ihr BBSt Team.

 

  • Corona-Pandemie Verordnung ermöglicht Hochschulen in NRW Flexibilität bei Nachteilsausgleichen

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen hat zum 15. April 2020 eine Rechtsverordnung erlassen, um die Funktionsfähigkeit der Hochschulen in der Corona-Epidemie zu gewährleisten. Die Rechtsverordnung soll unter anderem Online-Prüfungen, Ersatzleistungen und Freiversuche bei Prüfungen ermöglichen. Die Hochschulen sollen auch von den Prüfungsordnungen abweichende Regelungen treffen können, soweit dies sachgerecht ist, um ein Studium unter den Bedingungen der Pandemie zu ermöglichen. Dies betrifft auch die nachteilsausgleichenden Regelungen für Studierende mit Behinderung oder chronischen Erkrankung sowie die Art und Weise der Erbringung des Nachweises der krankheitsbedingten Prüfungsunfähigkeit. 

 

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie unter folgendem Link des Bundesministeriums für Gesundheit

www.zusammengegencorona.de/informieren

Wir haben für Sie einige Informationen zusammengefasst.

Informationen für Risikogruppen

Welche Vorerkrankungen sind bei der Infektion mit dem neuen Coronavirus relevant?

Aus den bisherigen Daten konnte man eine Reihe von Risikofaktoren identifizieren, die statistisch gesehen öfter mit einem schwereren Verlauf einhergehen. So sind Bluthochdruck, Herzvorerkrankungen, Diabetes mellitus und chronische Lungenerkrankungen als Risikofaktoren bekannt. Die Tatsache, dass Sie an einer dieser Erkrankungen leiden, bedeutet aber nicht automatisch, dass eine Infektion schwer verlaufen muss. Die Aussagen zu Vorerkrankungen als Risikofaktoren sind im Grunde mathematische Aussagen zu Wahrscheinlichkeiten und lassen keine direkten Folgerungen für die individuelle Situation zu. Bitte wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn Sie weitere Fragen haben.

Wie gefährdet sind Menschen mit Vorerkrankungen?

Menschen mit Vorerkrankungen (wie z.B. Bluthochdruck, Herzvorerkrankungen und Diabetes) sind neben älteren Personen besonders gefährdet, einen schweren Verlauf der Erkrankung zu erleiden. Für diese Personengruppen ist daher besonders wichtig, Infektionen zu vermeiden: Abstand halten in der Öffentlichkeit von mind. 1,5 Meter zu anderen Menschen, regelmäßiges Händewaschen, möglichst zu Hause bleiben, sich so weit möglich durch Familien- oder Nachbarschaftshilfe versorgen lassen, private Kontakte auf das Notwendigste reduzieren und die Abstandsregeln beachten. Bei Fragen zum eigenen Krankheitsbild sollte Kontakt mit dem betreuenden Arzt oder der betreuenden Ärztin aufgenommen werden.

Können auch junge Menschen zur Risikogruppe gehören?

Ja, auch junge Menschen können zur Risikogruppe gehören, wenn sie Vorerkrankungen haben. Zum Beispiel wenn sie Medikamente nehmen müssen, die das Immunsystem beeinflussen, oder einen Herzfehler haben. Auch Raucher und Raucherinnen gehören zur Risikogruppe, da bei ihnen aufgrund einer möglichen verringerten Lungenkapazität die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs höher ist.

Informationen zum Studium

Ich befinde mich im Studium und muss eine Prüfung ablegen. Gelten Abgabetermine noch?

Die Universitäten veröffentlichen Informationen für Studierende und geben zum Teil Kontaktadressen an, über die man Fragen stellen kann. Die einzelnen Universitäten und Fakultäten veröffentlichen auf ihren Medien Informationen zu Fristen und Präsenz. Bitte sehen Sie auf der jeweiligen Website Ihrer Universität nach.

Ich befinde mich im Staatsexamen. Findet meine Prüfung statt?

Grundsätzlich haben Studierende einen Anspruch darauf, geprüft zu werden. Doch natürlich müssen in Ausnahmefällen auch die Gesundheit und die Sicherheit der Prüflinge sichergestellt werden. Die Bundesländer haben dafür unterschiedliche Maßnahmen ergriffen. In Berlin wurden die Examensprüfungen z.B. bis April ausgesetzt.

Finanzielle Unterstützung

Laufen die Bafög-Zahlungen weiter?

Ja, auch wenn Schulen und Hochschulen wegen der Covid-19-Pandemie geschlossen werden, erhalten Bafög-Geförderte ihre Ausbildungsförderung weiter. Die Zeit, in der die Hochschulen geschlossen blieben, wird als vorlesungsfreie Zeit gewertet. Sobald eine Universität Online-Lehrveranstaltungen anbietet, müssen die Studierenden aber daran teilnehmen, um die Förderungsvoraussetzungen zu erfüllen.

Entstehen Bafög-Empfangenden jetzt Nachteile, weil der Unibetrieb nicht richtig läuft?

Sollten wegen der Unischließungen Prüfungen ausfallen und die Regelstudienzeit deshalb überschritten werden, wird in den allermeisten Fällen weiter Bafög gezahlt. Es ist noch ist nicht abzusehen, wie lange die Hochschulen wegen des Coronavirus eingeschränkt arbeiten werden. Einige Unis haben den Semesterstart vorerst auf Ende April verschoben. Einen Überblick bietet der freie Zusammenschluss von Student*innenschaften. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Können Studierende Arbeitslosengeld beantragen?

Wenn Sie Bafög erhalten, haben Sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Sofern Sie aufgrund der jetzigen Situation arbeitslos sind und kein Bafög beziehen, können Sie Arbeitslosengeld beantragen.

Kann ich jetzt noch einen Nebenjob finden?

Grundsätzlich sind Studierende zurzeit weiterhin als Arbeitskräfte gefragt. Gesucht werden z.B. Auslieferungsfahrer für Getränke, Lebensmittel und Pakete. Weitere Informationen gibt es bei der Bundesagentur für Arbeit.

Weitere hilfreiche Informationen finden Sie unter:

Jobverlust und Finanzierung

Wenn Sie kein passendes Endgerät haben, für das Online-Semester, können Sie sich bei der AStA Laptops ausleihen.

Für mehr Informationen klicken Sie hier.

Bürgerstiftung

Die https://www.buergerstiftung-duesseldorf.de/  hilft beim Helfen – von Düsseldorfern für Düsseldorfer. Durch die BürgerStiftung werden unterschiedlichste Hilfen für Kinder, ältere Menschen, Familien, Auszubildende oder Studentenangeboten.

Zum Beispiel Sachleistungen aber auch Zeit – und vor allem: Geld. Die BürgerStiftung nimmt diese Leistungen auf, bündelt sie und kümmert sich darum, dass sachgerechte Hilfe dort ankommt, wo sie in Düsseldorf gebraucht wird.

Das kann sehr kurzfristig, also sofort, geschehen oder aber langfristig in präzise geplanten Aktionen ablaufen, dauerhaft und nachhaltig.

Informieren Sie sich auf der o.g. Homepage.

Digitale und barrierefreie Lehre zu Zeiten von Corona:

Um die Lehrende bei der Planung und Durchführung von digitalen sowie möglichst barrierearmen Lehrangeboten zu unterstützen, 
hat die Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung (BBSt) gemeinsam mit der Koordinierungsstelle Diversity
und dem Zentrum für Informations- und Medientechnologie (ZIM) ein "Neun-Punkte-Papier" zusammengestellt.

 

Die Online-Lehre ist grundsätzlich ein sehr wertvolles Format für Studierende in besonderen Lebenslagen und wir begrüßen außerordentlich jegliches Engagement in dieser Richtung. Doch auch dieses Format birgt Herausforderungen für diese Zielgruppe, weswegen wir herzlich darum bitten einige machbare organisatorische und technische Punkte zu beachten:

  • Falls Sie Lehrveranstaltungen mit Webkonferenzen u.Ä. abhalten, bitten wir Sie, alternative Möglichkeiten der Teilnahme (z.B. Aufzeichnung dieser Sitzungen) und Leistungserbringung anzubieten für:
    • Studierende mit Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen, die aufgrund fehlender Betreuungsmöglichkeiten nicht zu diesem Zeitpunkt an der Lehrveranstaltung teilnehmen können
    • Behinderte und chronisch kranke Studierende, die einen vom Prüfungsausschussvorsitzenden genehmigten Nachteilsausgleich bezogen auf die Anwesenheitspflicht bei Lehrveranstaltungen haben
  • Achten Sie bitte auf sehr gute Ton- und Bildqualität sowie einen störungsfreien Hintergrund bei Vorlesungsaufzeichnungen (wichtig für hörgeschädigte und sehgeschädigte Studierende, internationale Studierende deren Sprachkenntnisse noch unzureichend sind). Bitte nutzen Sie deshalb nach Möglichkeit Aufzeichnungen durch das TIK.
  • Bitte stellen Sie zusätzlich zu aufgezeichneten Lehrveranstaltungen auch eine schriftliche Ausarbeitung ((Trans)Skripte, Vorlesungsnotizen, schriftlich entwickeltes „Tafelbild“ o.ä.) in ILIAS zur Verfügung. Viele Studierende sind darauf angewiesen, da sie nicht gleichzeitig zuhören und mitschreiben können, für Viele ist es eine große Hilfe: Sehbehinderte und Blinde, Hörbehinderte und Gehörlose, Mobilitätseingeschränkte (v.a. bezüglich des (Mit)Schreibens), Studierende mit anderen Einschränkungen, bei denen eine Verlangsamung stattfindet (z.B. durch Medikamenteneinnahme, ADHS, psychische Beeinträchtigungen), internationale Studierende, Studierende mit Kindern.
  • Bitte lassen Sie die Online-Angebote (aufgezeichnete Vorlesungen und die genannten Skripte/Notizen) mindestens bis zur Prüfung und Nachprüfung online.
  • Bitte bereiten Sie vor allem Ihre schriftlichen Ausarbeitungen möglichst barrierearm auf. Uns ist bewusst, dass eine komplette Barrierefreiheit von Dokumenten derzeit noch nicht möglich ist, aber bitte erleichtern Sie sehbehinderten Studierenden das Lesen und ggf. Vergrößern:
    • Die Dokumente müssen kontrastreich sein: Optimal ist weißer Hintergrund und schwarze Schrift. Auf das hellere Uni-Blau mit weißer oder schwarzer Schrift sollte verzichtet werden, ebenso auf Kombinationen aus Rot-Grün, Rot-Orange, Blau-Grün usw.
    • Gestalten Sie Ihre Ausarbeitungen bitte möglichst übersichtlich, so dass auch jemand mit Vergrößerung am Bildschirm den Überblick behalten kann.
    • Verwenden Sie in Word-Dokumenten Dokumentvorlagen und kennzeichnen Sie Kapitelüberschriften als solche, so dass diese von Sprachausgabe lesbar sind.
    • Unter folgendem Link finden Sie Anleitungen, Tipps und Tools zur digitalen Barrierefreiheit des TIK
  • Rückfragemöglichkeiten zu Ihren Lehrveranstaltungen und Materialien wären wichtig. Das muss nicht unbedingt in Echtzeit sein (hilfreich für alle Studierenden)
  • Audiodeskription anbieten. Studierende mit Sehbeeinträchtigungen können die gezeigten Bilder/Tabellen etc. nicht sehen. Eine akustische Bildbeschreibung würde den Studierenden helfen die Inhalte zu verstehen. Die Audiodeskription kann erfolgen durch 1. Vorherige Aufnahme der Vorlesung (in den Pausen, werden die Bilder beschrieben) oder 2. Eine Live-Beschreibung für Studierende, die diese benötigen durch SHK's, Tutoren o.Ä.

Informationen zu einer barrierearmen digitalen Lehre finden Sie hier und hier.

Anleitung zur barrierefreien Nutzung und Tastenkombinationen von Cisco Webex: Hier klicken und hier.

Schriftdolmetscher:

Sie können zwischen mehreren Anbietern auswählen:

Angebote für Studierende mit Kind:

Verantwortlichkeit: