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Relevante Informationen zum Nachteilsausgleich

Nachteilsausgleiche stellen eine Möglichkeit dar, Benachteiligungen zu kompensieren, die durch Beeinträchtigungen wie z.B. chronische Krankheiten oder Behinderungen entstehen. Das heißt, ein Nachteilsausgleich bringt keine zusätzlichen Vorteile, sondern unterstützt bei der Herstellung von Chancengleichheit beim Studium. Nachteilsausgleiche sehen individuell sehr unterschiedlich aus, da sie situations- und beeinträchtigungsbezogen erteilt werden.

Die Seite des Studentenwerks liefert Beispiele von Nachteilsausgleichen bei der Organisation und Durchführung des Studiums als auch bei Prüfungen und Leistungsnachweisen.

Als Teil des Handbuchs "Studium und Behinderung" (Kapitel VI: Nachteilsausgleiche im Studium und in Prüfungen) gibt das Studentenwerk auch hier einen Überblick, beantwortet Fragen und gibt Anregungen.

Gesundheitliche Beeinträchtigungen treten in vielerlei Gestalt auf. Manche sind sichtbar, viele bleiben jedoch unsichtbar, obwohl Betroffende mit den Auswirkungen tagtäglich konfrontiert sind. Dazu zählichen zum Beispiel chronische Darmerkrankungen wie Colitis Ulcerosa oder Morbus Crohn, Multiple Sklerose, Diabetes, Legasthenie und Dyskalkulie, Autismus oder psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen. (Dies ist eine Auswahl an Beispielen; diese Auflistung erhebt also keinen Anspruch auf Vollständigkeit! Wenden Sie sich bei individuellen Fragen und Unsicherheiten zum weiteren Vorgehen . Wir unterstützen Sie gern.) Wie sich die Beeinträchtigung äußert und auf welche Weise Betroffende im Studium benachteiligt sind, ist individuell sehr unterschiedlich.

Grundsätzlich gilt: Nachteilsausgleiche stehen allen Studierenden mit Beeinträchtigungen offen.

Allerdings sind auf dem Weg zum Nachteilsausgleich einige Details zu beachten. Es ist sinnvoll vor der Beantragung zu klären, inwieweit sich Nachteilsausgleiche positiv auf das Studium auswirken können und welche Unterlagen benötigt werden. Deshalb empfehlen wir . Die Beratung ist vertraulich.

Mehr Informationen vom Studentenwerk zu "Studieren mit Behinderung – gehöre ich dazu?".

Grundsätzlich ist das Verfahren wie folgt: Um einen Nachteilsausgleich (NTA) gewährt zu bekommen, muss ein Antrag gestellt werden und dieser vom Prüfungsamt bewilligt werden. Vor der Beantragung empfehlen wir Ihnen eine Beratung hier in der Beratungsstelle der Beauftragten für Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen.

Für eine Beratung und Terminvereinbarung wenden Sie sich.
Den Antrag auf Nachteilsausgleich erhalten Sie auf diesen Seiten.

Verantwortlichkeit: