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Forschung im Fokus: „Ich zweifle, also bin ich?“ Der Zweifel an und in der Wissenschaft

Uni-Veranstaltungen

Bis heute ist der Zweifel ein erkenntnisleitender Grundimpuls der Wissenschaft. Aber auch im Pandemiealltag scheint inzwischen das Prinzip des Zweifels zu dominieren. Kann man Entscheidungsträger*innen und Wissenschaftler*innen vertrauen, oder sollte man sogar die Existenz des Virus selbst hinterfragen? Von vorsichtiger Skepsis bis zu verschwörungstheoretischem „Querdenken“ beobachten wir ein breites Spektrum des Zweifels in der Öffentlichkeit, wenn es um die Corona-Maßnahmen geht. Prof. Dr. Heiko Beyer vergleicht die beiden Formen des alltäglichen und wissenschaftlichen Zweifels und erläutert ihre Unterschiede, aber auch ihre Gemeinsamkeiten.

Prof. Dr. Heiko Beyer ist seit Frühjahr 2020 Professor für Soziologie mit den Schwerpunkten Politische Kulturen sozialer Ungleichheit und empirische Sozialforschung an der HHU. Beyer beschäftigt sich in seiner Forschung schwerpunktmäßig mit politischen und religiösen Ideologien, Vorurteilen und Diskriminierung, Sozialen Bewegungen und Paradoxien der Menschenrechte.

Die Reihe ‚Forschung im Fokus' ist ein gemeinsames Projekt von Heinrich-Heine-Universität und Evangelischer Stadtakademie im Haus der Universität. Im akademischen Jahr 2020-21 steht die Vortragsreihe schwerpunktmäßig unter dem Thema: Die Methoden der Wissenschaft. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität geben an Hand verschiedener Forschungsfragen und Fachgebiete Einblicke in wissenschaftliche Erkenntnisprozesse.

Alle Veranstaltungen der Reihe sowie weitere Informationen hier: https://www.hdu.hhu.de/programm/forschung-im-fokus

Aufgrund der aktuellen Infektionslage wird die Veranstaltung als Youtube-Livestream aus dem Haus der Universität übertragen. Eine Teilnahme und die Möglichkeit der Mitdiskussion am 10. Juni um 19.00 Uhr unter: https://youtu.be/S-CUanuAPZM

Veranstaltungsdetails

10.06.2021, 19:00 Uhr - 20:15 Uhr
von Heinrich-Heine-Universität und Evangelische Stadtakademie
Verantwortlichkeit: