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Ausschreibungen
130.000 Euro für die digitale Lehre

Unsere Bildung verändert sich – manches wird digitaler, doch auch Klassisches bleibt wichtig. Um diesen Wandel geht es bei zwei internen Ausschreibungen der Heinrich-Heine-Universität (HHU). In der Förderrichtlinie zum „Curriculum 4.0.nrw“ fließen insgesamt 80.000 Euro in neugestaltete Lehrpläne und für ein „Digital Fellowship“ werden 50.000 Euro gezahlt. Bewerben kann man sich bis zum 1. November 2020.

Beste Ausbildung für die digitale Welt: Dazu möchten zwei Förderlinien beitragen, für die man sich bis zum 1. November bewerben kann. (Foto: HHU/Ivo Mayr)

Beide Programme gehören zur Digitalisierungsstrategie der Universität und laufen zunächst bis 2023. Die HHU schreibt diese erstmals selbst aus, zuvor lief dies über das Wissenschaftsministerium – wo bereits Lehrende fast aller Fakultäten erfolgreich waren.

Curriculum 4.0.nrw unterstützt Studiengänge bzw. Module ab Januar mit 20.000 bzw. 40.000 Euro. Beim ausgeschriebenen Fellowship können ebenfalls ab Januar 50.000 Euro für Personal- und Sachmittel eingesetzt werden. Beides für maximal ein Jahr.

Hintergrund
Inzwischen beeinflusst die Digitalisierung alle Lebensbereiche. Die Universität möchte ihre Studierenden befähigen, souverän neue Technologien zu nutzen. Deshalb zielt die erste Ausschreibung darauf ab, Curricula zu hinterfragen: Wie lassen sich einzelne Pflichtmodule oder ganze Studiengänge verändern? Das können behutsame Anpassungen aber auch komplette Neukonzeptionen sein. Gibt es Formate, die die Digitalisierung besonders berücksichtigen sollten? Und falls das Verständnis für grundlegende Sachverhalte verloren geht: Wo werden klassische Kompetenzziele wieder wichtiger? Diese und weitere Fragen helfen dabei, Studierende für die digitale Welt bestmöglich auszubilden.

Zudem sollen Lehrende mit innovativen Ansätzen individuell gefördert werden. Im Fellowship geht es vor allem um digital gestützte Lehr- und Prüfungsformate, wie etwa flipped/inverted classroom, Games, Simulationen, E-Prüfungen, oder interaktive Lernmodule.

Eine Jury aus Lehrenden, Studierenden, einer Person aus der Hochschuldidaktik und dem Prorektor Christoph J. Börner spricht zunächst Empfehlungen aus. Dann entscheidet Rektorin Anja Steinbeck über die zu fördernden Projekte.

Allen Interessierten bietet die Stabsstelle iQu hochschul- bzw. mediendidaktische Beratung. Ansprechpartner sind Natalie Böddicker, Dr. Elisabeth Scherer sowie Peter Bernardi. Kontakt:

Die Ausschreibungen im Einzelnen:

Curriculum 4.0.nrw plus Deckblatt

Digital Fellowship plus Deckblatt

Autor/in: Katrin Koster
Kategorie/n: Schlagzeilen, INTRANET News
Verantwortlichkeit: