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Verbundprojekte des Nationalen Netzwerks Universitätsmedizin zu COVID 19
Breite Beteiligung der Universitätsmedizin Düsseldorf

Mit dem "Nationalen Netzwerk der Universitätsmedizin zu Covid-19" bündelt und stärkt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Forschungsaktivitäten in den deutschen Universitätskliniken zur Bewältigung der aktuellen Pandemie. Für das Netzwerk Universitätsmedizin stellt das BMBF insgesamt 150 Millionen Euro bereit. Das Netzwerk hat dreizehn vordringliche Themen festgelegt, zu denen nun klinikübergreifende Forschungsprojekte starten, so das BMBF in einer Pressemitteilung. Die Projekte stellten Ministerin Anja Karliczek und Prof. Dr. Heyo Kroemer, Charité Berlin, am 1. Oktober in Berlin vor.

Das Logo des Netzwerks Universitätsmedizin

Die Universitätsmedizin Düsseldorf ist an zehn dieser Verbundprojekte direkt beteiligt. Inhaltlich geht es sowohl um Netzwerke einzelner Fächer mit spezifischen Fragestellungen:  aktuell in der Radiologie, der Pathologie, der Virologie und Infektiologie und der Palliativmedizin. Geforscht wird auch zu sozialen Aspekten der Pandemie. Hierfür baut am Universitätsklinikum Düsseldorf das Center for Health and Society ein methodisches Beratungszentrum auf. Darüber hinaus geht es um die Ermittlung und die Bereitstellung aktueller wissenschaftlicher Daten, für die verschiedene Plattformen für die Netzpartner entwickelt werden, sowie das verbesserte Pandemiemanagement, z.B. in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut die Beobachtung des notfallmedizinischen Geschehens in den Kliniken in Echtzeit.

Die Verbundprojekte mit direkter Beteiligung der Universitätsmedizin Düsseldorf sind:

  • FoDaPI, Aufbau einer nationalen Forschungsdateninfrastruktur der Universitätsmedizin zu COVID-19,
  • RACOON, Radiological ​COOperative ​ Network zur COVID-19 Pandemie,
  • DEFEAT PANDEEMICS, Aufbau eines deutschlandweiten Obduktionsnetzwerks für den Pandemiefall
  • CEO-sys, Aufbau eines COVID-19 Evidenz-Ökosystems zur Verbesserung von Wissenschaftsmanagement und -translation
  • B-Fast, Bundesweites Forschungsnetz "Angewandte Surveillance und Testung“
  • COVIM, Bestimmung und Nutzung von SARS-CoV-2 Immunität,
  • EVIPAN Unimed, Entwicklung, Testung und Implementierung von regional adaptiven Versorgungsstrukturen und Prozessen für ein evidenzgeleitetes Pandemiemanagement koordiniert durch die Universitätsmedizin
  • AKTIN EZV, Echtzeit-Versorgungsforschung mit dem AKTIN-Notaufnahmeregister
  • PallPan, Nationale Strategie für Palliativversorgung in Pandemiezeiten
  • MethodCOV, Methodennetzwerk zur Unterstützung von COVID-19 Forschungsprojekten bei der Messung sozialer und kontextueller Faktoren

Weitere Information und Projekte

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Kategorie/n: Schlagzeilen, Pressemeldungen
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