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Medizinische Fakultät wählt neues Dekanat
Dekan Prof. Dr. Nikolaj Klöcker für zweite Amtszeit bestätigt

In der turnusmäßigen Wahl für die kommende Amtszeit des Dekanats als Leitungsgremium der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität (HHU) wurde der amtierende Dekan, Prof. Dr. Nikolaj Klöcker, im Amt bestätigt. Zur Wahl durch den Fachbereichsrat der Fakultät standen auch vier Prodekanate, als Vertretung des Dekans und für die Bereiche Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Lehre und Studienqualität sowie Strategische Entwicklung.

Erster Vertreter des Dekans wurde erneut Prof. Dr. Ertan Mayatepek, Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Neonatologie und Kinderkardiologie. Für den Bereich Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs wurde Prof. Dr. Guido Reifenberger, Institut für Neuropathologie, gewählt. Prodekanin für Lehre und Studienqualität wird Prof. Dr. Dr. Svenja Caspers, Institut für Anatomie I. Zum ersten Mal wurde das Amt eines Prodekans für Strategische Entwicklung besetzt: Prof. Dr. Heiner Fangerau, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, wird dieses Amt bekleiden.

Als „Standort im Aufbruch“ hatte der Wissenschaftsrat 2019 in seiner landesweiten Begutachtung der universitätsmedizinischen Standorte in NRW die Universitätsmedizin Düsseldorf bezeichnet. Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Düsseldorf hätten den Wandel bereits erfolgreich eingeleitet. „Wir müssen diesen Wandel nun nachhaltig umsetzen. Diesen Prozess möchte ich gern begleiten“, sagt Dekan Prof. Klöcker zu seiner zweiten Amtszeit.

Zum „Wie“ gibt es eine klare Vorstellung. Unter der Überschrift „Koopetition – Zusammenarbeit unter Wettbewerbern“ sollen die sich vermeintlich ausschließenden Gegensätze „Kompetition“ und „Kooperation“ neu gedacht werden: „Konkurrenz ist sicherlich ein wichtiges leistungssteigerndes Moment. In der Gesamtheit aber, das ist meine persönliche Überzeugung, werden wir erfolgreicher sein, wenn wir zusammenarbeiten, als Fakultät, als Universitätsmedizin, als Standort und darüber hinaus - letztlich auch in der Gesellschaft. Voraussetzung dafür ist natürlich“, so Klöcker, „dass der Mehrwert der Zusammenarbeit für die ansonsten konkurrierenden Beteiligten erkennbar sein muss.“

Die Medizinische Fakultät befindet sich in einer guten Ausgangslage. Wesentliche Schlüsselprofessuren der Universitätsmedizin am Standort Düsseldorf, so u.a. diejenigen für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie, für Neurologie und für Neurochirurgie konnten im letzten Jahr erfolgreich berufen werden. „Wir haben herausragende Kollegen gewinnen können“, sagt Klöcker. Außerdem wird nach einem einzigartigen wissenschaftlichen Konzept, deren Kern die fachübergreifende Kooperation der Bereiche Kardiovaskuläre und Diabetologische Forschung ist, ein neues Forschungsgebäude gebaut. Das CARDDIAB wird von Bund und Land mit insgesamt 72.764 Mio. Euro gefördert. Auch die Leistungsparameter Drittmittel und wissenschaftliche Publikationsleistung haben die Mitglieder der Medizinischen Fakultät in den vergangenen vier Jahren deutlich steigern können.

Das neue Dekanatsteam der Medizinischen Fakultät tritt zum 1. November 2020 sein Amt an.

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Kategorie/n: Schlagzeilen, Pressemeldungen, INTRANET News
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