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Von Studierenden und Beschäftigten
Rettungsaktion für den Uni-Kiosk

Stifte, Fußballkarten, Mate-Tee, Bockwurst oder Eis – wer an der HHU etwas braucht, läuft zum Uni-Kiosk und wird fündig. Seit fast 40 Jahren gibt es diesen neben der Mensabrücke. Doch weil derzeit weniger Menschen vor Ort sind, brechen die Umsätze weg. Schließung droht. Studierende und Beschäftigte planen eine Rettungsaktion.

Thomas Mittelstädt, der den Uni-Kiosk seit 25 Jahren betreibt, sieht sorgenvoll in die Zukunft. HHU-Angehörige starten daher eine Rettungsaktion. (Foto: HHU/Sarah Reuter)

Thomas Mittelstädt gehört zu den Menschen, die uns täglich begegnen. Er hat den Kiosk von seinen Eltern Mitte der Neunziger übernommen, die das Geschäft 1981 eröffneten. Viele Studierende und Beschäftigte kaufen regelmäßig bei ihm ein. „Normalerweise kommen im Semester täglich etwa 500 Kunden vorbei, jetzt ist zudem vorlesungsfrei und es sind durch Corona nur noch um die 50“, sagt Mittelstädt.

„Wir haben von der Coronabedingten finanziellen Misere des Kioskbesitzers erfahren und wollen Spenden sammeln, um ihn zu unterstützen, bis das nächste Semester beginnt. Dann ist hoffentlich wieder mehr los am Campus“, sagt Danielle Ebers. Die Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Instituts für Sozialwissenschaften koordiniert die Sammelaktion bei GoFundMe, die jetzt beginnt. Dafür haben die Kiosk-Fans sogar einen eigenen Film gedreht. „Für viele ist der Kiosk eine Institution und gehört an die Uni wie die Mensa oder die Bib“, so Ebers.

Crowdfunding-Aktion für den Uni-Kiosk
Facebook-Seite des Shops

Autor/in: Katrin Koster
Kategorie/n: Schlagzeilen, Newsticker, INTRANET News
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