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Neue Folge: Kurz und klar
Risikogebiet – was nun?

Im Format „Kurz und klar“ beantwortet Dr. Helmut Pfleger, Leiter des Dezernats Personal, heute drei Fragen rund um den Begriff Risikogebiet. Denn einige Beschäftigte der Heinrich-Heine-Universität kommen beispielsweise aus Wuppertal – wo es vorübergehend spezielle Regelungen gibt.

Dezernent Dr. Helmut Pfleger

Kurz und klar – Dezernent Dr. Helmut Pfleger erläutert den Umgang mit der Bezeichnung „Risikogebiet“. (Foto: HHU/Uli Oberländer)

Was genau meint der Begriff „Risikogebiet“?

Leider wird der Begriff auf Bundes- und Landesebene missverständlich verwendet: Für viele impliziert er aktuell, dass es sich wie damals in Heinsberg um eine Quarantänesituation handelt, man also von einem Risikogebiet aus nicht mehr zum Campus kommen darf. Das ist aber gerade nicht so: Gegenwärtig sind damit Regionen gemeint, in denen häufiger Erkrankungen oder Infektionen mit dem Coronavirus auftreten.

Das heißt, ich fahre wie immer zur Universität, auch wenn ich zum Beispiel in Wuppertal wohne?

Genauso ist es. Manche Bundesländer oder Kommunen haben zwar stärkere Kontrollen oder ordnen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Bereichen an, doch das ändert nichts an der Pflicht, bei der Arbeit zu erscheinen, wenn man gesund ist.

Und wenn es bei mir zuhause neuerdings eine Sperrstunde gibt?

Auch Sperrstunden bedeuten keinesfalls eine allgemeine Ausgangssperre, wie es in den Lock-Down-Zeiten der Fall war. Erst dann, wenn ein bestimmtes Gebiet unter behördlich angeordneter Quarantäne steht, haben Beschäftigte das Recht bzw. die Pflicht, sich daran zu halten und nicht zur Arbeit zu kommen.

Kurz und klar, Folge II

Kurz und klar, Folge I

Aktuelle Informationen zu den Regelungen der HHU rund um die Coronavirus-Pandemie wie immer unter https://www.corona.hhu.de.

 

Autor/in: Die Fragen stellte Katrin Koster.
Kategorie/n: Schlagzeilen, INTRANET News
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