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Nützliche Tipps
Wie finanziert man ein Studium?

Neues Semester, bekannte Fragen: Wovon lebe ich im Studium? Bei vielen Studierenden sind die Nebenjobs weniger geworden. Dieser Überblick beschreibt, welche Möglichkeiten es an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) gibt, damit Geld in die Kasse kommt.

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In Corona-Zeiten fehlen studentische Nebenjobs. Um das Studium und den Abschluss zu finanzieren, gibt es verschiedene Wege. (Foto: pixabay)

Wenn der Nebenjob in der Gastronomie oder in der Kultur gerade pausiert, hilft mitunter eine Beschäftigung als Studentische Hilfskraft (SHK). Studierende unterstützen hier beispielswiese bei der Recherche, bei Forschungsprojekten oder in der Lehre. Gerade hat das Rektorat ein zweites Mal 180 Stellen für Digitalisierungshilfskräfte bewilligt – sie werden geschult, um die Dozierenden in der digitalen Lehre zu unterstützen. Und das Gute dabei: So können eigene Erfahrungen direkt mit in die digitalen Konzepte einfließen. SHK-Angebote schreiben die Lehrstühle jeweils selbst aus.

Wie kündige ich einen Vertrag richtig? Ich habe Schulden, was nun? Antworten auf solche Fragen bietet der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) mit einer kostenlosen Budgetberatung: jeden zweiten Mittwoch um 15:30 Uhr im Büro des Sozialreferats, nach vorheriger Terminvereinbarung. Volker Prüfer leitet die kommunale Schuldner- und Insolvenzberatung der Stadt Düsseldorf, ist selbst HHU-Alumnus und rät „Kommt besser zu früh, als zu spät in meine Sprechstunde.“ Zudem kann das AStA-Sozialreferat bei entsprechender Bedürftigkeit und begründeten Anträgen den Ticketanteil der HHU-Card sponsern bzw. zurückerstatten. Weitere Informationen: asta.hhu.de

Studierende mit starken Leistungen können sich jetzt wieder beim Deutschlandstipendienprogramm bewerben. Aktuell werden 403 Studierende aller Fakultäten mit monatlich 300 Euro gefördert – Rekord in NRW. Anders als beim BAföG oder bei einem Darlehen muss das Geld nicht zurückgezahlt werden. Neben den leistungsorientierten Förderlinien gibt es weitere für Studierende mit Kind, Leistungssportler und -sportlerinnen sowie für jene, die als erste in ihrer Familie studieren. Weitere Informationen: www.hhu.de/studium/studienorganisation/studienfinanzierung/stipendien

Weitere Förderungen kommen von der Philosophischen Fakultät. Zwei Kategorien der Frauenförderstipendien sind derzeit möglich: Zum einen für Studentinnen, die gerade ihre Abschlussarbeit (Bachelor oder Master) schreiben und unter erschwerten Bedingungen studieren etwa in Folge von Behinderung bzw. chronischer Erkrankung, Mutterschaft, Schwangerschaft oder der Pflege von Angehörigen. Zum anderen gibt es für Wissenschaftlerinnen und Studentinnen Reisekostenzuschüsse für Tagungen, Forschungsaufenthalte und akademische Summer/Winter Schools. Mehr dazu: www.philo.hhu.de/schon-da/akademische-selbstverwaltung/gleichstellung/frauenfoerderstipendien
 
Zuschüsse und Nothilfefonds
Einmalige finanzielle Zuschüsse aus einem Nothilfefonds vergibt die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte an jene, die unverschuldet in Not geraten und verantwortlich für ein minderjähriges Kind sind. Weitere Details: www.hhu.de/nothilfefonds

Auch das Studierendenwerk Düsseldorf berät zu diesem Thema, speziell zum BAföG und weiteren alternativen Finanzierungsmöglichkeiten wie dem Bildungskredit. Mehr zu Sprechzeiten und Ansprechpersonen: www.stw-d.de/studienfinanzierung/

Zudem stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) weiter eine Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen bereit. Diese besteht aus zwei Elementen: dem KfW-Studienkredit sowie Zuschüssen, die über die Studierendenwerke verteilt werden. Antworten und Anträge unter: www.bmbf.de/de/wissenswertes-zur-ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende-11509.html


Weitere Informationen gesammelt unter www.hhu.de/studium/studienorganisation/studienfinanzierung

Autor/in: Redaktion/KK
Kategorie/n: Schlagzeilen, INTRANET News
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