Unsere Gesellschaft ist zunehmend von Spaltung geprägt: Während das gesellschaftliche Klima rauer wird und rechtsextreme Strömungen erstarken, stehen viele Menschen, die sich für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit einsetzen, vor Herausforderungen: schwierige Gespräche im persönlichen Umfeld, Unsicherheiten im eigenen Verhalten oder das Gefühl von Überforderung angesichts politischer Entwicklungen.
Die Reihe stärkt Ambiguitätstoleranz und lädt dazu ein, Unsicherheiten nicht als Hindernis, sondern als Teil eines solidarischen Lernprozesses zu begreifen. Zwischen den Sitzungen gibt es Gelegenheit zur Reflexion, um das Gelernte im eigenen (Arbeits-)Alltag zu erproben und Erfahrungen mit der Gruppe einzuordnen.
Ziele der Reihe:
- Gesellschaftliche Dynamiken und Diskriminierungsmechanismen besser verstehen
- Diskriminierende Verhaltensweisen erkennen und Alternativen entwickeln
- Ambiguitätstoleranz stärken – mit Widersprüchen und Unsicherheiten konstruktiv umgehen
- Eine solidarische Haltung entwickeln und im Alltag leben
Zielgruppe: Studierende, Mitarbeiter*innen und Professor*innen, sowie alle Diversity-interessierten HHU Angehörige.
Weitere Termine: 26.06. und 03.07.2026 jeweils von 10-12:30 Uhr.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail.