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Heinrich-Heine-Journalismuspreis: Preisträger ermittelt

19.12.2012 – Die Preisträger des Heinrich-Heine-Journalismuspreises 2012 stehen fest. Den Preis, der in diesem Jahr zum ersten Mal für Journalisten vergeben wurde, teilen sich drei Gewinner. Sie wurden für ihre herausragenden Beiträge bedacht, die sich durch die in der Ausschreibung geforderte „Brillanz in Sprache, Stil und Form“ auszeichnen.

Der Gewinner des mit 500 Euro dotierten 1. Preises ist Fabian Gartmann, 29, Redakteur beim Düsseldorfer „Handelsblatt“. Die Plätze 2 und 3 (300 und 200 Euro) gingen an die freien Journalisten Sebastian Dalkowski, 29, und Thomas Becker, 35.

Der Heinrich-Heine-Journalismuspreis wird vom Verein Düsseldorfer Journalisten e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialwissenschaften der HHU vergeben.

Die Preisträger
Fabian Gartmann
erhielt den 1. Platz für seinen Beitrag „Ein deutsches Kapital-Verbrechen“ im Handelsblatt vom 25. September 2012, in dem er beschrieb, wie ein deutscher Anlagebetrüger von den USA aus 5000 Anleger in Deutschland um rund 500 Millionen US-Dollar betrogen hatte. Der Autor sprach mit seinen Helfern und Opfern, die ihre Gier nach dem schnellen Geld einräumten. Die Jury hob den dramaturgischen Stil („spannend wie ein Krimi“) und den brillanten Schreibstil Gartmanns hervor.

Sebastian Dalkowski wurde mit dem 2. Platz für seine Arbeit „In diesem Hostel ist an Schlaf nicht zu denken“ ausgezeichnet, die am 4. August 2012 in der Düsseldorfer Lokalausgabe der Rheinischen Post erschienen ist. Der packend formulierte Bericht schildert das Geschehen in einer Herberge für Junggesellen und Fußballvereine, die am Wochenende die Düsseldorfer Altstadt bevölkern – „als Basislager der Hoffnung auf dem Weg in eine unvergessliche Nacht“. Die Jury lobte die Perfektion, mit der Dalkowski alltägliche Dinge humorvoll und mit psychologischem Tiefgang darstellt sowie seinen Schreibstil, der großes Talent verrät.

Thomas Becker, wurde mit dem 3. Preis ausgezeichnet. Sein Beitrag „Er kam, sah und sanierte“ ist im August 2012 im Magazin „Chrismon“ erschienen und schildert am Fall eines Familienunternehmens die Arbeit eines Insolvenzverwalters, der „mehr als einen Sanierungsplan in der Tasche“ hat: Er lädt Betroffene ein, sich ihren Kummer von der Seele zu reden. Die Jury hob besonders den Informationsgehalt, das Einfühlungsvermögen des Autors und die Verknüpfung eines Einzelschicksals mit einem nicht alltäglichen Thema hervor.

Die Jury
„Die Beiträge dieser jungen Leute lassen mich mit Zuversicht in die Zukunft des Journalismus blicken“, zog der Vorsitzende der Jury und Redaktionsleiter NRW der WELT am Sonntag, Dr. Willi Keinhorst, Bilanz.

Christof Rose, Vorsitzender des Vereins Düsseldorfer Journalisten, freute sich über die große Resonanz und die bemerkenswerte Qualität der Beiträge.

Der Jury gehörten darüber hinaus an:  Professor Joseph Anton Kruse, Vorsitzender der Heinrich-Heine-Gesellschaft Düsseldorf, Juniorprofessor Dr. Carsten Wünsch, Vorstand des Instituts für Sozialwissenschaften der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, sowie Ursula Posny und Julie Edelmann-Veith vom Vorstand des Vereins Düsseldorfer Journalisten.

Kontakt:
Ursula Posny
Tel. 0211 – 280 7923
0170- 5847 705
ursula@posny.de

 

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Kategorie/n: Pressemeldungen, Newsticker
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