Antisemitismus hat eine lange Geschichte und begegnet uns in vielen Erscheinungsformen. Es ist eine Geschichte, die sich durch eine starke Kontinuität auszeichnet, jedoch auch von Brüchen und Zäsuren geprägt ist. Im Zentrum dieser Veranstaltung stehen gegenwärtige Dynamiken und Entwicklungen — insbesondere in Nordrhein-Westfalen. Dabei werden auch grundsätzliche Fragen behandelt: Wie kann Antisemitismus definiert werden? Was ist das Spezifische an antisemitischen Vorstellungen, Erzählungen und Bildern?
Referent: Sebastian Salzmann ist Sozialwissenschaftler und Koordinator des Präventionsbereichs bei der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit/Beratung bei Rassismus und Antisemitismus (SABRA) in Düsseldorf. Er arbeitet seit 2015 ehrenamtlich bzw. hauptberuflich zu den Themen Antisemitismus, Radikalisierung und politische Gewalt.