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HHU Companion

Bildung ist die mächtigste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern

Nelson Mandela

Schule, Uni, erster Job – Das Projekt "HHU Companion" begleitet geflüchtete Schüler*innen ab der 10. Klasse sowie internationale Studierende (mit und ohne Fluchthintergrund) digital und analog auf ihren Etappen durch die Bildungslandschaft, bis sie ihr Ziel erreichen: den erfolgreichen Berufseinstieg in Deutschland.


Die wichtigsten Infos

Bereits bestehende, erfolgreiche Angebote von den Abteilungen International Office und Studierendenservice der HHU werden miteinander verzahnt und vor allem digital neu gedacht. Die gemeinsame Begleitung sowohl geflüchteter Schüler*innen als auch internationaler Studierender (ohne und mit Fluchthintergrund) ist für die HHU neu. Ebenfalls innovativ ist deren nahtlose Begleitung von der 10. Klasse, durch die Uni bis zum Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt.

Die durchgängig digitale und dialog-orientierte Unterstützung ist dabei besonders. Speziell die Entwicklung einer mobilen Applikation zielt auf eine individuelle, dynamische und bedarfsorientierte Kommunikation ab.
Die Bündelung vorhandener Informations- und Veranstaltungsangebote von HHU-internen Partnern und für diese optimiert die Begleitung. Die verstärkte Zusammenarbeit mit externen Partnern aus Stadt und Wirtschaft verbessert den Service für die Zielgruppen sowie die HHU-internen Akteure.
Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Düsseldorf sowie mit der Wissensregion Düsseldorf, mit ihren akademischen und dualen Bildungsträgern, Kultureinrichtungen und Unternehmen, verbreitet die Projektangebote einerseits und unterstützt die Sichtbarkeit der Studierenden andererseits. So wird die Internationalisierung der HHU und die Integration ihrer ausländischen Studierenden in die Gesellschaft Düsseldorfs getragen.
Die Einführung eines wirkungsorientierten Monitorings verbessert die Qualität der Projektdurchführung.

Zielgruppe

  • Geflüchtete Schüler*innen ab der 10. Klasse in Schulen mit und ohne Integrationsklassen in Düsseldorf und im Rhein-Kreis Neuss
  • In Vollzeit studierende Bildungsausländer*innen ohne und mit Fluchthintergrund der HHU

 

Digital-unterstützte Maßnahmen

  • Beratung und Begleitung beider Zielgruppen u. a. durch Coaching
  • Umfangreiches Peer-to-Peer-Programmmit internationalen und deutschen Studierenden zur fachlichen und sprachlichen Begleitung während des gesamten Studiums zur Förderung des Studienerfolgs
  • Mentoring mit internationalen und deutschen Alumni zur Vorbereitung der internationalen Studierenden auf den Berufseinstieg
  • Fachsprachenkurse sowie studienvorbereitende Deutschintensivkurse und Sprachcoachings
  • Workshops zur Vorbereitung auf den Besuch von Karrieremessen und Arbeitgebertage sowie Bewerbungstrainings
  • Informationsveranstaltungen zu diversen Themen wie Bildungssystem, Arbeitsmarkt, Arbeitsrecht, Steuern, Studienfinanzierung
  • Netzwerkformate wie
    • „Runder Tisch Internationale Studierende“ mit HHU-internen und externen Partnern aus Düsseldorf
    • „Welcome Day“ für internationale Studierende mit dem Oberbürgermeister und der Wissensregion Düsseldorf
    • Netzwerktreffen mit Studierenden, HHU-Beschäftigten und externen Stakeholdern wie der Ausländerbehörde und Schulen

 

Digitale Formate

  • Mobile Applikation
  • Erklärvideos
  • Gamifizierte Webseiten-Elemente
  • Webseite
  • Newsletter
  • Online-Seminare
  • Blended Coaching
  • Videokonferenzen
  • Chats
  • Social Media
  • Wiki

Erreichte Personen

Geflüchtete Schüler*innen und internationale Studieninteressierte

  • 20 Teilnehmer*innen an Intensiv-Deutschkurs in den Osterferien 2022
  • 60 Beratungsgespräche vor Ort in Schulen
  • Vorträge zur Vorstellung des Projektes vor ca. 300 Schüler*innen
  • 110 Peer-to-Peer Beratungen für Studieninteressierte
  • 4.300 Teilnehmer*innen in insgesamt 75 Live-Vorträgen

 

Internationale Studierende mit und ohne Fluchthintergrund

  • 2.200 internationale Studierende: davon fast zwei Drittel weiblich, aus 63 Ländern (Hauptländer: Syrien, Iran, Russland, Ukraine, China, Türkei)
  • 300 deutsche Studierende, Hochschulmitarbeitende und externe Stakeholder
  • 250 App-Nutzer*innen
  • 100 Veranstaltungen

 

Lessons Learned

  • Dauer von Einstellungsverfahren
  • Zusammenarbeit bei digitalen Projekten mit anderen Abteilungen
  • Kontaktaufnahme zu Schülern und Community Building unter Studierenden während Corona-Pandemie
  • Viele Anpassungen notwendig
  • Regelmäßige Evaluationen nach Veranstaltungen; Interviews mit Nutzer*innen der App; Wirkungsorientiertes Monitoring
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