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Tag der Lehre am 6. Juni
Kreativität ausgezeichnet

Bei der Sommerpremiere des Tags der Lehre am 6. Juni stand die Kreativität im Fokus. Höhepunkt der Veranstaltung: Die Verleihung des Lehrpreises in vier Kategorien (dotiert mit jeweils 10.000 Euro) an vier Lehrende, die ihre Studierenden im Jahr 2023 besonders begeistert haben. Die Auszeichnungen für besonderes Engagement sowie für innovative Lehrkonzepte gingen an: Alexander Willich, Charlotte Kreuter-Kirchhof, Sieglinde Borvitz sowie Philipp Körner.

Die Besten der Besten: Gruppenbild nach der Verleihung der vier Lehrpreise am 6. Juni: (v.l.) Sieglinde Borvitz, Philipp Körner, Alexander Willich, Charlotte Kreuter-Kirchhof sowie Christoph J. Börner. (Foto: HHU / Christoph Kawan)

Kreativität ist die Triebfeder von Innovationen, Erfindungen und Wissenschaft. Viele große Denkerinnen und Denker verdanken ihre großen Durchbrüche mehr der Kreativität als dem logischen Denken. Und wie sieht es mit Kreativität in der Lehre aus?

Wie gewohnt moderierte Prof. Dr. Christoph J. Börner, Prorektor für Studienqualität und Lehre, die Preisverleihung. Dabei unterstrich er die besondere Leistung, die alle 52 für den Lehrpreis nominierten Personen in diesem Jahr erbracht haben: „Mit viel Engagement, Kreativität und Pioniergeist haben Sie Ihre Lehre für die Studierenden zu einem echten Erlebnis gemacht und bewiesen, dass Lehre nicht trocken sein muss. Deshalb ist schon die Nominierung eine Auszeichnung! Ich freue mich auf einen sommerlichen Tag der Lehre mit vielen Gelegenheiten, nicht nur über Kreativität zu sprechen, sondern sie auch zu erleben.“

Die Besonderheit des Lehrpreises der HHU ist: Hier agieren nicht Hochschulgremien „unter sich“ – das Vorschlagsrecht für diesen Preis liegt einzig und allein bei den Studierenden. Im Sinne einer nachhaltigen Förderung von Qualität und Innovation in der akademischen Lehre werden so besonders engagierte Lehrkräfte gewürdigt.

Die 52 Nominierten wurden von ihren Studierenden nach fachlicher Kompetenz, Lehr-Methodik und persönlichem Engagement beurteilt. In einer Jurysitzung fällte die Studienkommission die Entscheidung und wählte die Preisträger und Preisträgerinnen aus. Das Preisgeld in Höhe von jeweils 10.000 Euro kann für die Lehre oder die eigene didaktische Weiterbildung eingesetzt werden.

Den hein@ward für besonders engagierte digitale Lehre erhielt Dr. Alexander Willich, Institut für Germanistik für seine Einführung in die Germanistische Sprachwissenschaft. Besonders gelobt wurde sein Konzept des Flipped Classroom, bestehend aus Selbststudium mit Screencasts und Literatur und anschließender Diskussion im Seminar. Prof. Dr. Charlotte Kreuter-Kirchhof, Lehrstuhl für Deutsches und Ausländisches Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht, nahm den Preis für große Veranstaltungen in Empfang. In ihrer Vorlesung Öffentliches Recht I – Grundrechte bezog sie Studierende aktiv in die Gestaltung ein. In der Kategorie kleine Lehrveranstaltungen gewann Dr. Sieglinde Borvitz vom Institut für Romanistik. Ihre Studierenden hatten sie für ihr Engagement, Förderung der intellektuellen Neugier und ihre stets gute Laune in den zwei Lehrveranstaltungen „Giacomo Leopardi“ und „Il Romanticismo letterario italiano“ nominiert. Informatiker Philipp Körner vom Lehrstuhl für Softwaretechnik und Programmiersprachen wurde für Einführung in die funktionale Programmierung mit dem Nachwuchs-Preis ausgezeichnet: Sein innovatives Konzept gehe individuell auf die Studierenden ein und biete Auswahlmöglichkeiten, Inhalte zu lernen.

Ebenso innovativ wie die Lehrkonzepte der Nominierten gestaltete das Organisationsteam des Service-Center für gutes Lehren und Lernen (SELL) die Verleihung der einzelnen Preise in den vier Kategorien – und dabei immer am Puls der Zeit: Chat GPT wurde bei der Verleihung des hein@ward zu Rate gezogen. Ein Quiz zu den Nominierten,  eine Zauber-Show und der Einsatz von Klemmbausteinen unterhielten und machten den Tag der Lehre kurzweilig und auch lehrreich.

Aber was tun, wenn man nicht so kreativ ist? Gastredner Diplom-Psychologe Daniel Al-Kabbani zeigte unter dem Titel: Puff, the magic dragon, wie „man mit dem Drachen erwachsen wird und wie ein Drache und Kreativität zusammenhängen“. Der freiberufliche Hochschuldidaktik-Trainer und Berater gab Tipps, wie man die eigene Kreativität (wieder) entdeckt und ihr vertrauen lernt.

Die Preisträgerinnen und die Preisträger des Lehrpreises 2023 im Überblick:

‚Große Lehrveranstaltung mit vermittelndem Charakter‘
Prof. Dr. Charlotte Kreuter-Kirchhof, Lehrstuhl für Deutsches und Ausländisches Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht

‚Kleine Veranstaltung mit partizipativem Charakter‘
Dr. Sieglinde Borvitz, Institut für Romanistik

‚Nachwuchswissenschaftler und –wissenschaftlerinnen‘
Philipp Körner, Informatik, Lehrstuhl für Softwaretechnik und Programmiersprachen

‚E-Learning‘ / hein@ward 2023‘
Dr. Alexander Willich, Institut für Germanistik

 

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Kategorie/n: INTRANET News, Auszeichnungen, Schlagzeilen, Pressemeldungen
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