Zum Inhalt springenZur Suche springen

Philosophische Fakultät
Fortsetzung des Programms „Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW“

Gemeinsam mit der Heinrich-Heine-Universität setzt das Land Nordrhein-Westfalen das 2020 gestartete Programm zur Förderung der Kunst- und Kulturmuseen in Nordrhein-Westfalen und des wissenschaftlichen Nachwuchses in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf fort: In einer 2023 beginnenden zweiten Förderphase unterstützt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft die Kunstmuseen im Land bei der Sammlungsforschung und der Forschung im Bereich Bildung und Vermittlung.

Felicia Rappe, Sammlungsleiterin, und Denise Wegener, Forschungsvolontärin, bei der Vorbereitung der Ausstellung Werkstattbericht Sammlung/Archiv Andersch (Beuys), Museum Abteiberg Mönchengladbach, Foto: Josephine Scheuer

In der ersten Förderphase des Programms „Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW“ absolvierten zwischen 2020 und 2022 insgesamt 25 junge Forschende ein Forschungsvolontariat an Kunst- und Kulturmuseen in ganz Nordrhein-Westfalen. Begleitet wurden sie dabei durch die wissenschaftliche Koordinationsstelle an der Professur für Kunstvermittlung und Kunstmanagement der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Die Volontariate mit Forschungsschwerpunkten in den Bereichen Sammlungsgeschichte und Provenienzforschung, Ersterschließung von Nachlässen und einzelnen Sammlungskonvoluten mündeten in umfangreichen neuen Forschungsdaten, Publikationen oder Ausstellung sowie der Erschließung neuer Forschungskooperationen.

Nach diesem erfolgreichen Pilotdurchlauf werden in einem 2023 beginnenden zweiten Durchgang weitere Forschungsvolontariate gefördert. Neu ist eine hinzukommende inhaltliche Ausrichtung: Neben den Forschungsvolontariaten zu einzelnen Sammlungen werden nun erstmals auch Forschungsvolontariate in den musealen Arbeitsfeldern der Bildung und Vermittlung, Teilhabe, Diversität und Inklusion gefördert.

Dieser zusätzliche inhaltliche Zuschnitt reagiert auf wachsende Bedarfe in Museen sowie aktuelle Entwicklungen in der Forschung. Die Erschließung und genaue Kenntnis der eigenen Sammlung und ihrer Geschichte bildet die Grundlage von Möglichkeiten für mehr Diversität, Transparenz und Teilhabe in Kunst- und Kulturinstitutionen. Sammlungen werden in Hinblick auf ihre Provenienzen, Entstehungskontexte und Ausschlüsse kritisch beforscht und mit einem zunehmend diversen Publikum in Ausstellungen sowie partizipativen Vermittlungsformaten digital und analog verhandelt. Hier setzt der neue Schwerpunkt in den Bereichen Bildung und Vermittlung, Teilhabe und Diversität des Programms „Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW“ an.

Bewerben können sich Museen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen, die hauptsächlich einen Sammlungsschwerpunkt im Bereich der bildenden Kunst haben. Gefördert werden zweijährige Forschungsvolontariate im Bereich Sammlungsforschung sowie im Bereich Bildung und Vermittlung, Teilhabe, Diversität und Inklusion. Einsendeschluss für die Bewerbungen bei der Bezirksregierung Köln ist der 20. Juni 2022. Die Projektauswahl erfolgt durch eine Fachjury.

Autor/in:
Kategorie/n: Schlagzeilen, Pressemeldungen
Verantwortlichkeit: