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25. April 2026: Tag der Physik-Forschung
HHU-Physik öffnet ihre Labore

Am 25. April öffnen verschiedene Physik-Arbeitsgruppen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) die Labortüren und stellen interessierten Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ihre Forschungsthemen vor. In Vorträgen und Laborführungen geht es um Quantencomputer, Tieftemperaturphysik, Mikroschwimmer und die Technik, wie einzelne Atome eingefangen und sichtbar gemacht werden können. Die Veranstaltungen sind kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Gelb-grüne Punktwolke vor blauem Hintergrund. Diese bildet den HHU-Schriftzug, der mit roten Linien hervorgehoben ist. Zoom

Überlagerung von 21 Aufnahmen eines einzelnen leuchtenden Beryllium-Ions. Es wurde in einer „Paul-Falle“ gefangen und durch angelegte statische elektrische Felder Schritt für Schritt verschoben, so dass im Gesamtbild der HHU-Schriftzug entstand. (Bild: HHU / Christian Wellers)

Die Physikerinnen und Physiker in Düsseldorf forschen zu einem breiten Spektrum an Themen, diese reichen von der Quanten- und Fundamentalphysik über Laser- und Plasmaphysik, Medizinische und Angewandte Physik bis hin zur sogenannten Weichen Materie. 

Am 25. April stellen vier Arbeitsgruppen allgemeinverständlich ihre Forschungsschwerpunkte vor und zeigen, wie in einem Physiklabor gearbeitet wird. Die einzelnen Themen sind:

  • „Quantencomputer - Die nächste Rechenrevolution? Was wirklich hinter den Wundermaschinen steckt“
    Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dagmar Bruß bietet einen Einstieg in die Welt des Quantencomputings. Erläutert werden die grundlegenden Prinzipien, konkrete Anwendungsfälle, zukünftige Perspektiven und auch Grenzen der Technik.
  • „In der tiefen Kälte der Nanoskala. Die Welt der Elektronen“
    Auf atomaren Dimensionen ändern sich die Eigenschaften der Materie fundamental, es gelten die Gesetze der Quantenphysik. Im Labor erläutert das Team um Prof. Dr. Thomas Heinzel, wie quantenmechanische Effekte das Verhalten einzelner Elektronen oder atomarer Strukturen bestimmen. Um dies zu erforschen, müssen die Experimente bei extrem tiefen Temperaturen durchgeführt werden, nahe am absoluten Nullpunkt.
  • Mit „Mikrophysik für die Öffentlichkeit: Mikroschwimmer. Bewegung und Zusammentreffen in der Mikrowelt“ befassen sich Prof. Dr. Ivo Buttinoni und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vorbild sind schwimmende Bakterien, die oft Strukturen bilden. Die HHU-Physiker entwickeln künstliche Mikroschwimmer und untersuchen an ihnen Selbstorganisationsprozesse. Dies ist für die Robotik, aber auch für den gezielten Wirkstofftransport im Körper relevant.
  • „Einzelne Atome sichtbar gemacht. Quantenphysik live im Labor – verständlich und anschaulich“
    Heute ist es möglich, mithilfe ausgeklügelter Apparaturen einzelne Teilchen und Atome einzufangen und sichtbar zu machen, um an ihnen Hochpräzisionsmessungen durchzuführen. Dr. Christian Wellers und seine Kolleginnen und Kollegen aus der Arbeitsgruppe von Prof. Schiller stellen eine zu diesem Zweck konstruierte „Paul-Falle“ vor und bringen darin gefangene Atome zum Leuchten.

Zeit, Ort und Anmeldung

Am Samstag, 25. April werden pro Thema zwei Veranstaltungsblöcke angeboten. Die Veranstaltungen finden in Gebäude 25.42 auf dem HHU-Campus statt, die genauen Uhrzeiten finden sich auf der Webseite https://www.exphy.hhu.de/tag-der-forschung.

Da die Plätze begrenzt sind, ist in der Regel eine Anmeldung erforderlich (Anmeldelinks über die Webseite bei den einzelnen Veranstaltungen). Dann wird auch der Veranstaltungsraum mitgeteilt.

Autor/in: Arne Claussen
Kategorie/n: Schlagzeilen, Pressemeldungen, Math.-Nat.-Fak.-Aktuell