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Forschung im Fokus
"In Vielfalt geeint? Über die Solidarität zwischen EU-Bürger*innen"

In seinem Vortrag am 2. Dezember „In Vielfalt geeint? Über die Solidarität zwischen EU-Bürger*innen“ zeigt Kommunikationswissenschaftler Dr. Christopher Starke von der Universität Amsterdam, unter welchen Bedingungen Solidarität entsteht und welche Rolle insbesondere den Medien dabei zukommt.

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(Foto: HHU / Oliver Cole)

Seit ihrer Gründung ist Solidarität für die Europäische Union von zentraler Bedeutung. Sie ist der soziale "Kitt", der die EU zusammenhält. Doch die europäische Schuldenkrise und andere Konflikte des letzten Jahrzehnts bedrohen die Vision eines vereinten Europas. Mehr denn je, so scheint es, ist die EU auf europäische Solidarität angewiesen. Ihr einzigartiges Potenzial, soziale Probleme zu lösen, wenn andere Steuerungsmechanismen wie Zwang oder Kompensation versagen, sichert die Stabilität der EU auch in schweren Zeiten.

Christopher Starke forscht als Post-Doc an der Universität von Amsterdam. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialwissenschaften der HHU sowie am Düsseldorf Institute for Internet and Democracy (DIID). Er forscht schwerpunktmäßig zu den Themen Vertrauen, Solidarität, und sozialem Zusammenhalt sowie zu demokratischen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz, Fairness algorithmischer Entscheidungssysteme und Digitalisierung & Korruption.

Die Reihe Forschung im Fokus ist ein gemeinsames Projekt von Heinrich-Heine-Universität und Evangelischer Stadtakademie im Rahmen der Bürgeruniversität. Im akademischen Jahr 2021-22 steht die Vortragsreihe schwerpunktmäßig unter dem Thema: Wissenschaft und Gesellschaft. In diesem Kontext werden ausgewählte Forschungsthemen aus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) vorgestellt, die zeigen, wie vielfältig Wissenschaft und Gesellschaft miteinander verbunden sind. Alle Veranstaltungen der Reihe sowie weitere Informationen hier.

Alle Vorträge sind öffentlich und kostenfrei – Interessierte sind herzlich willkommen! Die Veranstaltungsreihe ist als Hybrid-Format geplant, d.h. eine Teilnahme ist entweder im Haus der Universität (unter den aktuellen Corona-bedingten Hygienemaßnahmen) oder von zu Hause via Live-Stream möglich. 

Termin:
Donnerstag, 02.12.2021, Beginn 19:00 Uhr
Haus der Universität, Schadowplatz 14, Düsseldorf
Zum Livestream: https://youtu.be/a170txRgm7o

 

Nächster Vortrag der Reihe:
Donnerstag, 13.01.2022, Beginn 19:00 Uhr
Made and played in Germany. Zur Geschichte und Kultur der digitalen Spiele in Deutschland
Jun.-Prof. Dr. Melanie Fritsch, Medienkulturwissenschaft

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Kategorie/n: Titelmeldung1, Schlagzeilen, Pressemeldungen
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