Im Mittelpunkt des Symposiums stehen neue wissenschaftliche und klinische Ansätze zur frühen Erkennung und risikoadaptierten Behandlung psychischer Erkrankungen, insbesondere psychotischer Störungen. Diskutiert wird, wie künstliche Intelligenz dazu beitragen kann, Frühwarnsignale besser zu erkennen – und wie diese Technologie verantwortungsvoll, ethisch reflektiert und patientenzentriert in die psychiatrische Versorgung integriert werden kann.
Nationale und internationale Expertinnen und Experten aus Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychologie, Ethik, Gesundheitswesen und Politik stellen aktuelle Forschungsergebnisse vor, klinische Erfahrungen sowie gesundheitspolitische Perspektiven. Ein besonderer Fokus der Veranstaltung liegt auf der Verzahnung von Erwachsenenpsychiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie auf der Frage, wie Prävention Versorgungslücken überwinden kann.
Weitere Informationen: Veranstaltungsflyer
Das CARE-Netzwerk
CARE (Computer-assistierte Risiko-Evaluation und risikoadaptierte Behandlung bei erhöhtem Risiko für die Entwicklung einer Psychose) ist ein nationales interdisziplinäres Netzwerk, in dem Kinder- und Jugendpsychiater, -psychotherapeuten, Erwachsenenpsychiater und -psychotherapeuten sowie Ethiker und Gesundheitsökonomen eng miteinander kooperieren. Das Ziel der interdisziplinären Kooperation ist eine präventive Psychiatrie, in der im Rahmen der indizierten Prävention psychotische Erkrankungen frühzeitig vor ihrem eigentlichen Ausbruch erkannt und behandelt werden.
Die Förderung des 48-monatigen Projekts (Laufzeit bis Ende 2025) erfolgte durch den Innovationsfond des deutschen Gesundheitsausschuss mit 9,5 Millionen Euro.
Weitere Informationen: Webseite von CARE
Anmeldung
Das Abschlusssymposium findet Freitag, 16. Januar 2026 von 9:30 bis 16:00 Uhr im Haus der Universität, Schadowplatz 14, in Düsseldorf statt.
Eine Anmeldung ist noch bis zum 15. Januar per E-Mail beim Veranstaltungskoordinator Jens Peschl möglich.