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Symposium des Forschungsnetzwerks CARE
Präventive Psychiatrie – KI-gestützte Früherkennung psychischer Erkrankungen

Mit dem nationalen Forschungsprojekt CARE (Computer-assistierte Risiko-Evaluation in der Früherkennung psychotischer Erkrankungen) entstand in den vergangenen Jahren ein wegweisendes Netzwerk für die präventive Psychiatrie. Auf einem Symposium von LVR-Klinikum Düsseldorf – Kliniken der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) am 16. Januar 2026 werden Ergebnisse der bisherigen Arbeit mit Blick auf die Überführung in die Versorgungspraxis vorgestellt. Die Veranstaltung findet im Haus der Universität am Schadowplatz in Düsseldorf statt.

Netzwerk aus Punkten, die mit Linien verbunden werden oberhalb 3D-Struktur, mit Schriftzug CARE network.eu Zoom

Im Mittelpunkt des Symposiums stehen neue wissenschaftliche und klinische Ansätze zur frühen Erkennung und risikoadaptierten Behandlung psychischer Erkrankungen, insbesondere psychotischer Störungen. Diskutiert wird, wie künstliche Intelligenz dazu beitragen kann, Frühwarnsignale besser zu erkennen – und wie diese Technologie verantwortungsvoll, ethisch reflektiert und patientenzentriert in die psychiatrische Versorgung integriert werden kann.

Nationale und internationale Expertinnen und Experten aus Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychologie, Ethik, Gesundheitswesen und Politik stellen aktuelle Forschungsergebnisse vor, klinische Erfahrungen sowie gesundheitspolitische Perspektiven. Ein besonderer Fokus der Veranstaltung liegt auf der Verzahnung von Erwachsenenpsychiatrie und Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie auf der Frage, wie Prävention Versorgungslücken überwinden kann.

Weitere Informationen: Veranstaltungsflyer

Das CARE-Netzwerk

CARE (Computer-assistierte Risiko-Evaluation und risikoadaptierte Behandlung bei erhöhtem Risiko für die Entwicklung einer Psychose) ist ein nationales interdisziplinäres Netzwerk, in dem Kinder- und Jugendpsychiater, -psychotherapeuten, Erwachsenenpsychiater und -psychotherapeuten sowie Ethiker und Gesundheitsökonomen eng miteinander kooperieren. Das Ziel der interdisziplinären Kooperation ist eine präventive Psychiatrie, in der im Rahmen der indizierten Prävention psychotische Erkrankungen frühzeitig vor ihrem eigentlichen Ausbruch erkannt und behandelt werden.

Die Förderung des 48-monatigen Projekts (Laufzeit bis Ende 2025) erfolgte durch den Innovationsfond des deutschen Gesundheitsausschuss mit 9,5 Millionen Euro. 

Weitere Informationen: Webseite von CARE 

Anmeldung

Das Abschlusssymposium findet Freitag, 16. Januar 2026 von 9:30 bis 16:00 Uhr im Haus der Universität, Schadowplatz 14, in Düsseldorf statt. 

Eine Anmeldung ist noch bis zum 15. Januar per E-Mail beim Veranstaltungskoordinator Jens Peschl möglich.

Autor/in: Arne Claussen
Kategorie/n: Schlagzeilen, Pressemeldungen, Medizinische Fakultät