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Kampagne zeigt Gefahren
Unseriöse Fischer aus der Cyberwelt

„Wenn Sie nicht sofort reagieren, sperren wir Ihren Account!“ oder „Sie wurden ausgewählt – erhalten Sie ein kostenloses iPhone!“ Ganz klar Fake, oder? Manchmal ist es aber nicht so offensichtlich, wenn Cyberkriminelle Daten ausspionieren. Mittels ausgereifter, wohlformulierter Phishing-Mails nutzen sie die Gutgläubigkeit vieler Menschen aus. Auf die Links wird viel häufiger geklickt, als man glaubt. Deshalb gibt es jetzt an der Heinrich-Heine-Universität eine neue Kampagne, die auf solche digitalen Gefahren hinweist.

Plakat zu Phishinggefahren

Ein neues Plakat informiert über die Methoden der Passwort-Fischer. (Plakat: HHU)

Am Campus hängen an allen größeren Eingängen seit Kurzem Plakate, die Studierende und Beschäftigte sensibilisieren. Denn die Attacken werden immer mehr und die Tricks des Phishings („Abfischen“ vertraulicher Informationen) sind vielfältig: Mit gefälschten Mails, nachgemachten Websites oder dubiosen Posts sollen Zugangsdaten abgegriffen werden. Wenn das gelingt, ist auch die Infrastruktur der HHU gefährdet.

Einige nützliche Tipps, was man tun kann:
1. Wachsam sein: Phishing-Mails kommen mittlerweile scheinbar von bekannten Personen oder Institutionen. Nur wer genau hinsieht, merkt, dass die Absender-Adresse verändert wurde.

2. Hilfe holen: Wer fürchtet, Opfer eines Angriffs zu sein, ruft so schnell wie möglich das ZIM an unter 0211 81-10111 oder schreibt an .

3. Sich weiterbilden: Universitätsangehörige lernen in einer IT-Sicherheitsschulung, wie man sich und andere vor Attacken schützt – auch hilfreich für den Rechner zuhause.

Diese und weitere Informationen sind übersichtlich zusammengefasst unter www.hhu.de/phishing

 

Autor/in: Katrin Koster
Kategorie/n: Schlagzeilen, INTRANET News
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