Wie klingt Hoffnung? Wie lassen sich Vergänglichkeit, Schmerz und Neubeginn musikalisch erfahrbar machen? Kaum ein Werk der Musikgeschichte hat diese existenziellen Fragen so eindringlich gestaltet wie die Zweite Sinfonie von Gustav Mahler. Mit ihrer einzigartigen Verbindung aus dunkler Nachdenklichkeit und einer Vision von Trost und Aufbruch begegnet die Sinfonie existenziellen Fragen, die auch in aktuellen Zeiten besondere Relevanz besitzen.
Nach zwei Jahren ohne gemeinsames Großprojekt kehren der Unichor und das Universitätsorchester der HHU mit diesem Jahrhundertwerk in großer Besetzung zurück.
Unter der musikalischen Leitung der Akademischen Musikdirektorin Silke Löhr wirken rund 250 Musikerinnen, Musiker und Sängerinnen und Sänger an der Aufführung mit. Ein großes Orchester, Chor, Orgel sowie zwei Solistinnen entfalten in fünf Sätzen eine Stimmung zwischen Wehmut und Heiterkeit, tiefer Trauer und eruptiver Lebensfreude. Das Finale gilt seit der Uraufführung als eine der ergreifendsten „Auferstehungsvisionen“ der Musikgeschichte.
Die Solopartien übernehmen die renommierten Sängerinnen Agnes Lipka (Sopran) und Elvira Bill (Alt). Für das Universitätsorchester schließt sich mit der „Auferstehungssinfonie“ zudem ein künstlerischer Kreis: Bereits im Vorjahr stand Mahlers Erste Sinfonie auf dem Programm – ein anspruchsvolles Werk, an dessen erfolgreiche Aufführung nun angeknüpft wird.
Konzerttermine
- Sonntag, 25. Januar 2026, 18:00 Uhr
Tonhalle Düsseldorf (Termin ausverkauft! Bitte auf Zweittermin ausweichen) - Samstag, 31. Januar 2026, 18:00 Uhr
Anneliese Brost Musikforum Ruhr (Ticketshop)
Programm
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 c-Moll („Auferstehung“) für Sopran, Alt, Chor, Orchester und Orgel
Eintrittspreise
- Düsseldorf: ab 18 €, ermäßigt ab 10 €
- Bochum: ab 17 €, ermäßigt ab 10 €