Zum Inhalt springenReferenceExterne WorkshopsDie drei Module des Zertifikatsprogramms

Zertifikatsprogramm: „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“

An der HHU können Sie sich umfangreich im Bereich Hochschuldidaktik weiterbilden und das Zertifikat „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“ erwerben. Dieses aus drei Modulen bestehende NRW-Zertifikatsprogramm entspricht nationalen und internationalen Standards und ist an den unterschiedlichen Aufgaben von Lehrenden ausgerichtet:

  • die jeweilige Fachlehre lernförderlich gestalten
  • lehrzielorientiert, transparent und fair prüfen
  • die Studierenden im Lernprozess konstruktiv beraten
  • Lehrveranstaltungen und Studiengänge evaluieren
  • innovative Entwicklungen fachbezogen oder fachübergreifend initiieren und unterstützen

Jedes Modul kann nach Teilnahme an den Workshops und Beratungen einzeln zertifiziert werden.

Schwerpunkt Digitalisierung: Das Gesamtzertifikat kann ab 2020 mit dem Schwerpunkt "Digitalisierung" abgeschlossen werden. Dazu muss das komplette Vertiefungsmodul das Querschnittthema "Digitalisierung" abbilden. Zudem müssen weitere 35 AE aus dem Basis- und/oder Erweiterungsmodul, die dem Schwerpunkt "Digitalisierung" zugeordnet werden, erworben werden. Die Absolvierung aller Themenfelder bleibt verpflichtend.

„Düsseldorfer Weg“: Sie können die Weiterbildungen der Hochschuldidaktik ebenfalls für das Postdoc-Qualifizierungsprogramm „Düsseldorfer Weg“ anrechnen lassen.

Die drei Module des Zertifikatsprogramms

Das Basismodul dient der Vermittlung grundlegender hochschuldidaktischer Kompetenzen. Es umfasst 80 Arbeitseinheiten (AE) à 45 Minuten. Im Mittelpunkt steht die Organisation von Lernprozessen mit besonderem Schwerpunkt auf Lernsituationen, Lehrveranstaltungen und Förderung des Selbststudiums.
Obligatorische Bestandteile sind:

Frei wählen lassen sich Workshops im Umfang von mindestens 14 AE. Die Zuordnung zu Modulen und Themenbereichen wird bei allen Veranstaltungen angegeben.

Das Erweiterungsmodul dient der Weiterführung und Ergänzung der im Basismodul behandelten Themen. Es umfasst 60 Arbeitseinheiten (AE). Das Themenfeld „Lehren und Lernen“ kann fortgeführt werden, zusätzlich sollen die weiteren Themenfelder mit jeweils mindestens 16 AE abgedeckt werden:

  • „Prüfen und bewerten“ (sofern noch nicht im Basismodul belegt)
  • „Studierende beraten“
  • „Feedback und Evaluation“ (auch Anerkennung von TAPs nach diesem Leitfaden)

Weitere verpflichtende Elemente im Erweiterungsmodul sind die Durchführung und schriftliche Reflexion einer Kollegialen Lehrhospitation oder die Teilnahme an einer Kollegialen Fallberatung sowie die schriftliche Bearbeitung der Begleitfragen zu den einzelnen Workshops. Es wird empfohlen, einen Workshop an einer der anderen Netzwerkhochschulen zu absolvieren. Hier finden Sie einen Leitfaden zur Dokumentation und Zertifizierung des Erweiterungsmoduls.

Der Umfang des Vertiefungsmodul beträgt 60 Arbeitseinheiten (AE), die aus der Entwicklung, Durchführung und Evaluation eines individuellen Lehr- /Lern-Projekts bestehen.

Beispiele für Projekte:

  • Innovative Lehrveranstaltungskonzepte
  • Erarbeitung von E-Learning-Szenarien
  • Entwicklung von Modulen oder Studiengängen
  • Studienreformmaßnahmen
  • Tutorien- / Mentoringprogramme

Weitere Informationen zum Ablauf und zur Zertifizierung des Innovativen Lehr-Lern-Projekts können Sie dem Leitfaden zum Vertiefungsmodul entnehmen.

Zur Vereinbarung eines ersten Beratungstermins wenden Sie sich bitte an die hochschuldidaktischen Mitarbeiterinnen in den Fakultäten oder in der ZUV.

  • Natalie Böddicker
  • Hochschuldidaktik
  • +49 211 81-11546
  • Gebäude: 16.11
  • Etage/Raum: 04.30
Verantwortlichkeit: