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Campus-ABC

Du bist frisch an der Uni und verstehst nur Bahnhof? Du beginnst dich mit deiner Studienwahl auseinanderzusetzen und dir kommen Wörter zu Ohren, die du noch nie gehört hast?

Verständlich! Das Hochschulleben hat ein ganz eigenes Vokabular. Unser Campus-ABC hilft Schüler*innen und Studienanfänger*innen als Nachschlagewerk und beim Studienstart.

Wir wünschen dir viel Spaß beim Stöbern.

Du vermisst einen Begriff in der Liste? Dann schreibe uns gerne eine .

Ablehnungsbescheid
Den Ablehnungsbescheid erhalten Studieninteressierte, wenn sie sich für einen zulassungsbeschränkten Studiengang beworben haben und abgelehnt wurden. Die HHU versendet keine Ablehnungsbescheide. Erhalten Bewerber*innen keinen → Zulassungsbescheid ergibt sich daraus die Ablehnung.

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung bezeichnet zum einen die letzte Prüfung in einem Studium (bspw. Thesis), die zur Erlangung des Studienabschlusses erfolgreich abgelegt werden muss. Nach bestandener Abschlussprüfung wird mit dem Abschlusszeugnis der akademische Grad verliehen. Das Staatsexamen erhalten Absolvent*innen nach einer staatlichen Prüfung.

Zum anderen bezeichnet eine Abschlussprüfung aber auch eine kleinere Prüfung im laufenden Studium, zum Abschluss eines Moduls.

Absolvent*in
Person, die die Ausbildung an einer Schule, Hochschule o. Ä. erfolgreich abgeschlossen hat.

Allgemeine Hochschulreife, Abitur
Befähigung für ein Studium an einer deutschen Hochschule. Mit der Hochschulreife kann ein Studium in allen Fachrichtungen aufgenommen werden. Ggf. sind Zusatzqualifikationen nötig.

Akademischer Grad

Ein akademischer Grad bzw. Hochschulgrad ist eine Abschlussbezeichnung, die von dazu berechtigten Hochschulen aufgrund eines erfolgreich mit einer Hochschulprüfung abgeschlossenen Studiums oder aufgrund einer besonderen wissenschaftlichen Leistung vergeben und durch eine Urkunde dokumentiert wird ( Graduierung). Bekannte akademische Grade sind Bachelorgrad, Mastergrad, Diplomgrad, Doktorgrad u.a.

Alumni

Absolvent*innen und ehemalige Studierende einer Universität oder Hochschule. Sie verbinden sich in Alumni-Vereinigungen. Alumni-Netzwerk der HHU

AstA - allgemeiner Studierendenausschuss

Der AStA ist die höchste Vertretung der Studierenden an einer Hochschule. Die Mitglieder des AStA vertreten die Interessen der Studierenden gegenüber der Universität, der Öffentlichkeit und der Politik und sind somit ein wichtiger Akteur, den Zielen und Anliegen von Studierenden Gehör zu verschaffen. AstA HHU

Audimax

Als Audimax wird der größte Hörsaal einer Hochschule bezeichnet. An der HHU befindet sich das Audimax in der philosophischen Fakultät.

Aufbaustudium

Studium, das ein zuvor absolviertes Studium ergänzt, vertieft oder auch erweitert. So ist ein Masterstudium oftmals auf einem Bachelorstudium aufgebaut.

Außerdem werden Staatsexamen in Grundstudium und Aufbaustudium geteilt.

Auslandspraktikum

Bei einigen Studiengängen besteht die Möglichkeit, ein Auslandspraktikum zu absolvieren, um Praxiserfahrung im Ausland zu sammeln und die Fremdsprachenkenntnisse zu erweitern. Für ein Auslandspraktikum gibt es z.B. zentrale Anlaufstellen an den Hochschulen, aber auch Agenturen für die Vermittlung von Auslandspraktika, die man kontaktieren kann. Informationen gibt es beim International Office. Mehr Infos

Auslandssemester

Ein Auslandssemester ist in vielen Studiengängen eine Bereicherung des Studiums. Studierende haben die Möglichkeit an einem Austauschprogramm teilzunehmen (z.B. Erasmus ) oder ihren Auslandsaufenthalt selbst zu organisieren. Eine frühzeitige Planung ist wichtig. Nicht alle im Ausland erbrachten Leistungen werden in Deutschland anerkannt. Die HHU hat Partneruniversitäten auf der Welt verteilt. Informationen gibt es beim International Office. Mehr Infos

Auswahlverfahren

An vielen Hochschulen gibt es mehr Studieninteressierte als Studienplätze. Ist dies der Fall, findet ein Auswahlverfahren statt. Die Art des Verfahrens richtet sich danach ob der Studiengang bundesweit zulassungsbeschränkt, oder örtlich zulassungsbeschränkt ist.

Welcher Studiengang der HHU welchem Verfahren unterliegt, ist im Bewerbungsportal ersichtlich.

Auswahlverfahren der Hochschule (AdH)

Innerhalb dieser Hochschulquote legen die Hochschulen eigene Auswahlkriterien und eine eigene prozentuale Gewichtung der Kriterien fest. Je nach Vergabeverfahren müssen die Hochschulen allerdings bestimmte Regeln befolgen – so darf die Abiturnote beim Studienfach „Medizin“ kein alleiniges Kriterium sein und ein fachspezifischer Test (z.B. TMS) ist verpflichtend zu berücksichtigen. Zu Beginn der Bewerbungsphase ist also zu prüfen welches Vergabeverfahren den gewünschten Studiengängen zu Grunde liegt und welche Kriterien an den gewünschten Hochschulen gewertet werden. → Auswahlverfahren

Bachelor (BA)

Ein Bachelor ist der erste berufsqualifizierende Hochschulabschluss. Der Bachelor-Abschluss ist nicht nur deutschlandweit, sondern auch international anerkannt und berechtigt zur Aufnahme eines Masterstudiums. Es gibt verschiedene Arten des Bachelor-Abschlusses, wie den Bachelor of Arts (B. A.) oder den Bachelor of Science (B. Sc.), die die fachliche Ausrichtung angeben. Ein Bachelorstudium dauert in Deutschland meist drei Jahre.

BaföG - Bundesausbildungsförderungsgesetz

BaföG bezeichnet die finanzielle Unterstützung, die aufgrund dieses Gesetzes als Sozialleistung zur Ausbildungsförderung nach Antrag an berechtigte Schüler*innen und Studierende gezahlt wird. Beratung dazu gibt es beim Studierendenwerk. Weitere Informationen: www.bafög.de

Beglaubigung
Eine amtliche Stelle bestätigt, dass es sich bei einem Dokument um die Kopie eines Originals handelt. Die Bestätigung wird auf der Kopie mit einem Siegel und einer Unterschrift vermerkt. Bei der Einschreibung für ein Studienfach wird beispielsweise das Abiturzeugnis in beglaubigter Kopie verlangt. An der HHU kann das Dokument im Original vorgelegt werden und der → Studierendenservice macht für seine Zwecke eine eigene beglaubigte Kopie. Diese Kopie kann nicht als offizielle Beglaubigung ausgehändigt und bei anderen Institutionen vorgelegt werden.

Beurlaubung
Die Beurlaubung vom Studium kann aus wichtigen Gründen, wie z.B. Schwangerschaft, Krankheit oder einem Auslandsaufenthalt während des Studiums, beantragt werden. Für jedes Semester muss ein Folgeantrag gestellt werden. Eine Beurlaubung ist auch rückwirkend für ein Semester möglich, sofern keine Prüfungsleistungen erbracht wurden. Detaillierte Informationen und den Antrag gibt es hier.

Bildungsfonds

Finanzierungsmöglichkeit während des Studiums. Mit dem Bildungsfonds kann der Lebensunterhalt, aber auch evtl. anfallende Studiengebühren beglichen werden. Die finanzielle Situation der Familie wird beim Bildungsfonds nicht berücksichtigt. Angeboten wird er z.B. von Unternehmen oder Stiftungen. Seitens der Studieninteressierten erfolgt eine Bewerbung für den Bildungsfonds bei der jeweiligen Institution. Die Rückzahlung erfolgt prozentual ausgerichtet am späteren Einkommen, wobei die Konditionen individuell ermittelt werden. www.bildungsfonds.de

Bildungsinländer*in

Als Bildungsinländer*innen werden in Deutschland, Österreich und der Schweiz die ausländischen Absolvent*innen bezeichnet, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Inland erworben haben; ausgenommen sind in Deutschland diejenigen, die sie an einem Studienkolleg erworben haben.

Bildungskredit

Bildungskredite (z.B. von der KfW oder der Bildungskredit der Bundesregierung) sind eine Möglichkeit der Studienfinanzierung. Die finanzielle Situation der Familie wird nicht berücksichtigt. Das Studierendenwerk Düsseldorf  berät dazu.

Blockseminar / Blockveranstaltung

Bei manchen Seminaren verteilen sich die Sitzungen nicht pro Woche über ein Semester, sondern finden in einem „Block“ - in der Regel an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen (häufig über ein Wochenende) - statt.

Bundesweit zulassungsbeschränkte Studiengänge

Studiengänge der Medizin, Pharmazie, Tiermedizin und Zahnmedizin sind so begehrt, dass sie bundesweit an allen Hochschulen zulassungsbeschränkt sind, d. h. einem Numerus Clausus unterliegen. Die Bewerbung und die Platzvergabe erfolgt in diesen Fällen zentral über die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH / Hochschulstart). Hier werden auch regelmäßig die Auswahlkriterien und die Auswahlgrenzen veröffentlicht. Zum Bewerbungsportal der HHU

Campus

Als Campus wird das Hochschulgelände bezeichnet. Der Campus einer Hochschule kann sich entweder über das Stadtgebiet verteilen, oder auf einem einzigen Gelände liegen. Der Campus der HHU ist zusammen mit dem Uniklinikum 130 Hektar groß und liegt im Süden von Düsseldorf. Lagepläne und Anfahrt

Campusmanagementsystem

Das zentrale System der HHU ist das Studierendenportal, über das die Studierenden auf alle notwendigen Funktionen zugreifen können.

Campus-Uni

Bei einer Campus-Uni sind alle zentralen Einrichtungen wie Hörsäle, Seminarräume, die Mensa, Caféterien, Bibliotheken u.a. auf dem Campus zu finden. Auch die HHU ist eine Campus-Uni. Einen digitalen Rundgang gibt es hier.

Campus Vita

Eine Mensa auf dem Campus der HHU (liebevoll auch nur Vita genannt). Sie liegt direkt neben der großen Hauptmensa. Hier bekommt man leckere Pizza, Pommes, Nudeln, etc.

Career Service

Um Studierende bei dem Übergang vom Studium in den Beruf zu unterstützen, bieten viele Hochschulen einen Career Service an. Dessen Aufgaben reichen bspw. von Beratungen und Informationsveranstaltungen, über Kontaktknüpfung zu Unternehmen bis hin zu Bewerbungshilfen. Career Service der HHU.

Credit Points (Kredit- oder Leistungspunkte)

Die Credit Points (CP), oder auch ECTS-Punkte (European Credit Transfer System), dienen im Bachelor-Master-System dazu Studienabschlüsse (europaweit) vergleichbar zu machen. Ein sechs-semestriges Bachelor-Studium umfasst z.B. in der Regel 180 CP, da pro Semester ca. 30 CP erbracht werden. Die 180 CP verteilen sich auf alle Module des Studiums. Je höher der Arbeitsaufwand ( workload) für ein Modul ist, desto mehr CP werden ihm zugeordnet. Mit dem Abschluss eines Moduls (bspw. durch Bestehen einer Klausur) wird ungeachtet der erzielten Note die volle Punktzahl erworben.

Sind alle Module abgeschlossen, sind automatisch die erforderlichen CP gesammelt worden um das Studium abzuschließen.

cum laude

Lateinisch "mit Lob", „gut“. Der Ausdruck dient der Bewertung einer Promotion.

Curriculum

Struktur und Verlauf des Studiums (inhaltlich und organisatorisch). Siehe auch Studienordnung.

Dekan*in

Jede Fakultät wird von einer/m Dekan*in vertreten und geleitet. Dekan*innen werden für die Dauer von vier Jahren vom Fakultätsrat der Professor*innen gewählt und von einem Prodekan oder einer Prodekanin vertreten. Darüber hinaus unterstützen Studiendekan*innen bei der Wahrnehmung von Aufgaben in den Bereichen "Studienorganisation" und "Studienplanung".

Deutschlandstipendium

Bundesweites Stipendienprogramm. Studierende, die an einer deutschen Hochschule besondere Leistungen erbringen, können dieses Stipendium zur finanziellen Unterstützung bekommen. Das Deutschlandstipendium wird zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von privaten Förderern angeboten. www.deutschlandstipendium.de

Dialogorientiertes Serviceverfahren (DoSV)

Das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) wird von der Stiftung für Hochschulzulassung (SfH / Hochschulstart) im Auftrag staatlich anerkannter Hochschulen durchgeführt. Die Idee des Verfahrens ist, dass die Vergabe der Plätze koordiniert wird, die Bewerber*innen einen Überblick über die verschiedenen Bewerbungen bzw. Zulassungsangebote an verschiedenen Hochschulen haben und somit keine Studienplätze unnötig lange für eine Person mit einer weiteren Zulassung reserviert werden. Die HHU nimmt mit verschiedenen Studiengängen am Dialogorientierten Serviceverfahren teil. Einen Überblick über Studiengänge, die an der HHU über DoSV vergeben werden, gibt es hier.

Dissertation

Die Dissertation, auch Doktorarbeit genannt, ist die wissenschaftliche Arbeit, welche angefertigt werden muss um eine Promotion zu erlangen.

Doktorvater / Doktormutter

Mitarbeiter*in der Hochschule, der/die Studierende während der Erstellung ihrer Doktorarbeit betreut.

Dozent*in

Lehrende Mitarbeiter*innen an einer Hochschule. Hierzu zählen z.B. Professor*innen, Doktor*innen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Lehrbeauftragte.

Doktorgrad / Dr. / Doktor*in

Höchster akademischer Grad. Dieser akademische Grad wird durch die Erstellung einer Dissertation sowie eine mündliche Prüfung (Rigorosum) erworben.

Duales Studium

Ein Bildungsweg, der Hochschulstudium und Ausbildung kombiniert. Der/die Studierende ist während des Studiums bei einem Unternehmen angestellt. Auf diese Weise haben die Studierenden bereits ein eigenes Einkommen und einen erhöhten praktischen Bezug, als bei einem reinen Hochschulstudium.

E-Learning

Das Lernen mittels elektronischer Medien, Online-Tools etc. Die HHU nutzt die E-Learning-Plattform ILIAS

ECTS - European Credit Transfer and Accumulation System

Europäisches System zur Übertragung von Studienleistungen. Dieses soll die Vergleichbarkeit der Studienleistungen von Studierenden in Europa gewährleisten.

ESAG / Einführungswoche / Erstiwoche

In der ersten Semesterwoche gibt es meist noch keine Vorlesungen. Diese Woche steht ganz im Zeichen der Erstsemestereinführung. Es finden viele Aktionen auf dem Campus statt, die meist von den jeweiligen → Fachschaften organisiert werden. Von der gemeinsamen Stundenplanerstellung, über Einführungen in die Fächer, bis zur Campusrallye und Ersti-Partys ist alles dabei. Hier knüpft man schnell erste Freundschaften und bekommt einen Überblick über das Lernen an der Uni. Die Termine vom Einführungstag und wichtige Kontakte für jedes Studienfach sind hier zu finden.

Einschreibung

Immatrikulation

Einschreibefrist

Hat man sich um einen Platz für einen zulassungsbeschränkten Studiengang beworben, erhält man nach Ablauf der Bewerbungsfrist eine Zu- oder Absage (Achtung: die HHU verschikt keine  Ablehnungsbescheide). Im Falle einer Zusage, muss der Platz noch aktiv angenommen werden. Dies geschieht durch den Vorgang der Immatrikulation ( = Einschreibung). Für diesen Prozess erhält man wieder eine Frist, innerhalb der die benötigten Dokumente eingereicht werden und der Studienplatz damit angenommen werden müssen. Dies ist die „Einschreibefrist“. Meldet man sich innerhalb dieser Frist nicht zurück, verfällt der Platz und wird an andere Bewerber*innen vermittelt. Die Einschreibefrist ist also unbedingt einzuhalten! Fristen und Vorlesungszeiten an der HHU sind hier zu finden.

Erstis / Erstsemester*innen

Studierende, die sich im ersten Semester ihres Studiums befinden.

Exmatrikulation

Streichung eines*r Studierenden aus der Studierenden-Liste. Die Exmatrikulation kann zum Ende eines jeden Semesters beantragt werden. Seitens der Hochschule kann eine Exmatrikulation in Form einer Zwangsexmatrikulation erfolgen, wenn der/die Studierende bestimmte Anforderungen (z.B. Leistungen im Studium oder Zahlen von Beiträgen) nicht erfüllt. Mit der Exmatrikulation wird der Studierendenstatus aufgelöst. Den Antrag auf Exmatrikulation gibt es hier.

Fachschaft

Bezeichnet alle Studierenden eines Fachbereichs. Ist man für ein Fach eingeschrieben, gehört man automatisch zur Fachschaft dieses Fachs. In der Regel wird mit „Fachschaft“ aber auch der Fachschaftsrat gemeint. Dieser wird von der Fachschaft gewählt und vertritt die Interessen der Fachschaftsmitglieder. Fachschaften der HHU

Fachschaftsrat

Gewählte Interessenvertretung der Studierenden eines Faches durch Studierende.

Fachsemester

Absolviertes Semester in einem gewählten Fach. Die Anzahl der Fachsemester kann, muss aber nicht, den Hochschulsemestern entsprechen. Hochschulsemester sind unabhängig von Studienfächern zu sehen, d. h. wechselt der/die Studierende während des Studiums das Fach, werden die Fachsemester, beginnend mit „1“, erneut gezählt, die Hochschulsemester hingegen werden weiter gezählt. Man kann also im zweiten Fachsemester des Masterstudiums sein und gleichzeitig im achten Hochschulsemester (wenn der Bachelor an der Hochschule in sechs Semestern absolviert wurde).

Fachstudienberatung

Die Fachstudienberatung wird i.d.R. von einem oder mehreren Mitgliedern des Lehrkörpers angeboten. Bei der Fachstudienberatung erhalten Studierende Unterstützung bei fachspezifischen Fragen, wie der Anrechnung von Leistungen oder der individuellen Studiengestaltung. Außerdem informiert die Fachstudienberatung zu den angebotenen Masterstudiengängen des Faches.

Fakultät / Fachbereich

Fakultäten sind organisatorische Einheiten/Abteilungen einer Hochschule, eingeteilt in wissenschaftliche Zweige. Zu diesen Bereichen gehören die Studierenden, Lehrenden und das dort arbeitende Personal. Die einzelnen Fakultäten sind für ihre eigene Organisation der Lehre, des Studiums sowie der Forschung zuständig. An der HHU gibt es fünf Fakultäten: die Juristische, Medizinische, Mathematisch-Naturwissenschaftliche, Philosophische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät.

Famulatur

Viermonatiges Pflicht-Praktikum während des Medizinstudiums in Arztpraxen oder Krankenhäusern.

Bei Zahnmedizin ist eine Famulatur keine Pflicht und kann dementsprechend auch kürzer ausfallen.

Fernleihe

Wird ein Medium benötigt das nicht in der → Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) vorhanden ist, kann dieses über die Fernleihe aus einer anderen Bibliothek bestellt werden. Die Ausleihe erfolgt dabei über die ULB. Dieser Service ist kostenpflichtig. Infos dazu hier.

Fachhochschule

Fachhochschulen (FH) sind praxisorientierter angelegt als Universitäten. Die meisten Studiengänge an Fachhochschulen kommen aus den Bereichen Technik, Wirtschaft und Sozialwesen. Teilweise können aber auch Studiengänge im Bereich Medien und Gestaltung belegt werden. Medizin, Germanistik oder ein Studium auf Lehramt sind an Fachhochschulen allerdings nicht möglich. Ein Bachelor- oder Masterabschluss einer Fachhochschule ist gleichwertig wie der einer Universität.


Freiversuch

Nicht jeder Studiengang bietet einen Freiversuch bei gewissen Prüfungen an! Besteht die Möglichkeit für einen Freiversuch, kann die Prüfung mitgeschrieben werden. Wird die Prüfung nicht bestanden, hat diese eine Prüfung keine weiteren Auswirkungen. Besteht man die Prüfung, ist jedoch mit der Note unzufrieden, kann die Prüfung erneut geschrieben werden. Die bessere Note zählt dann. Genaue Regelungen sind in der Prüfungsordnung hinterlegt.

Gasthörerschaft

Als Gasthörer*in kann sich anmelden, wer nicht an der Hochschule eingeschrieben ist und dennoch Lehrveranstaltungen besuchen möchte. Da die Gasthörerschaft keinen Studierendenstatus mit sich bringt, können keine Prüfungen abgelegt werden. Es wird eine Gebühr für Gasthörer*innen von € 100,- pro Semester erhoben. Weitere Informationen

graduieren

Verleihung eines akademischen Grades an Absolvent*innen.

Grundständiger Studiengang

Ein grundständiger Studiengang führt zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Dazu zählen alle Bachelor-Abschlüsse und das Staatsexamen.

Grundstudium

Staatsexamen werden in Grund- und Aufbaustudium geteilt. Im Grundstudium werden Grundlagen gelehrt, auf die im Aufbaustudium aufgebaut wird.

Habilitation

Eine Habilitation ist in Deutschland die höchste Prüfung, die an einer Hochschule abgelegt werden kann. Sie soll feststellen, ob Wissenschaftler*innen mit Promotion das Fach in voller Breite in Forschung und Lehre vertreten können. Neben der Promotion müssen des Weiteren eine Habilitationsschrift und mehrere Forschungsarbeiten vorliegen, sowie Erfahrungen in der Lehre nachgewiesen werden. Nach erfolgreicher Habilitation erwirbt man den akademischen Zusatz "Privatdozent*in" oder "Dr. habil.". Eine Habilitation ist in der Regel Voraussetzung um eine Professur zu erlangen.

Härtefallantrag

Bei der Vergabe der Studienplätze ist ein kleiner Anteil für Bewerber*innen vorbehalten, die bei Nichtzulassung zum Studium von einer besonderen Härte betroffen sind, was wiederum eine sofortige Zulassung zum Studium erfordert. Der Härtefall ist dann begründet, wenn bei dem/der Bewerber*in besondere gesundheitliche, soziale oder familiäre Gründe vorliegen. Zum Härtefallantrag für die Bewerbung für Orts-NC-Fächer.

Hausarbeit

Prüfungsleistung zum Abschluss eines Moduls (gleichwertig zu einer Klausur oder mündlichen Prüfung). Eine Hausarbeit ist eine schriftliche wissenschaftliche Ausarbeitung.

HHU Card

Die HHU Card ist Studierendenausweis, Bibliothekskarte, Mensakarte und Semesterticket für HHU-Studierende. Die HHU Card ist (bei fortlaufender Rückmeldung) fünf Jahre gültig und wird nach der Ersteinschreibung postalisch zugestellt. Bei Verlust kann gegen eine Gebühr eine neue Karte über das Studierenden Service Center beantragt werden. Weitere Infos

Hochschulabschluss

Als Hochschulabschluss wird der nach einem Hochschulstudium verliehene akademische Grad bezeichnet. Zum Beispiel "Bachelor" oder "Master".

Hochschularten

Der Akademische Grad kann an verschiedenen Hochschulen erworben werden. Je nach Schwerpunkt unterscheidet man hier zwischen verschiedenen Typen wie z.B. Universität, Fachhochschule, Kirchliche Hochschule, Verwaltungshochschule usw.

Hochschulsemester

Als Hochschulsemester bezeichnet man jedes Semester, in dem eine Person an einer Hochschule eingeschrieben war. Unabhängig ob der/die Studierende studiert, ein Praktikum gemacht hat o.a. Siehe auch Fachsemester

Hochschulsport

Der Verein „Hochschulsport Düsseldorf“ organisiert ein umfassendes Breitensportprogramm für die Studierenden der HHU und anderer Düsseldorfer Hochschulen. Das abwechslungsreiche Sportprogramm (ca. 80 Sportarten) steht Studierenden der HHU größtenteils kostenlos zur Verfügung. Programm und Anmeldung

Hochschulstart

Stiftung für Hochschulzulassung

Hochschulzugangsberechtigung (HZB)

Für das Studium an einer deutschen Hochschule wird eine „Hochschulzugangsberechtigung“ benötigt. Diese erwirbt man mit einem Schulabschluss, der für ein Studium qualifiziert. An einer Universität ist das Studium nur mit der Allgemeinen Hochschulreife möglich. Die Fachgebundene Hochschulreife und Fachhochschulreife berechtigen zum Studium an einer Fachhochschule und zur Aufnahme eines Bachelor-Studiengangs an einigen Universitäten. Wenn der Schulabschluss nicht für ein Studium in Deutschland ausreicht, ist es möglich, diesen an einem Studienkolleg zu erlangen. Neben der HZB können noch weitere Zugangsvoraussetzungen gegeben sein.

Hörsaal

Größerer Raum (mit ansteigenden Sitzreihen) in einer Hochschule, in dem → Vorlesungen von → Dozierenden gehalten werden.

ILIAS (Integriertes Lern-, Informations- und Arbeitskooperations-System)

ILIAS ist eine Open Source E-Learning-Plattform. Sie ist ähnlich strukturiert wie das → Vorlesungsverzeichnis. Dozierende können hier für die Studierenden Vorlesungsfolien, Präsentationen, E-Paper und etc. hochladen. Des Weiteren ist es möglich, über ILIAS Nachrichten zu versenden, Quizze zu erstellen und in Chaträumen anonym Fragen an Dozierende zu stellen. Die Anmeldung erfolgt über die Uni-Kennung. Hier geht es zu ILIAS

Immatrikulation

Die Immatrikulation bezeichnet die Einschreibung in einen Studiengang. Eine Immatrikulation in zulassungsfreie Studiengänge ist ohne vorherige Bewerbung möglich, sofern eine HZB vorliegt. Die Immatrikulation in einen zulassungsbeschränkten Studiengang ist nur mit entsprechender Zulassung (nach Bewerbung) möglich. Nach Erhalt der Zulassung ist eine fristgerechte Einschreibung notwendig. Zuständig für die Abwicklung der Immatrikulation ist die Studierenden- und Prüfungsverwaltung. Bewerbung und Einschreibung an der HHU

Immatrikulationsbescheinigung

Eine Immatrikulationsbescheinigung dient den Studierenden ergänzend zur HHU-Card als Nachweis für die Immatrikulation an der Heinrich-Heine-Universität. Die Bescheinigung ist pro Semester gültig und wird von der Hochschulverwaltung ausgestellt. Neben dem vollständigen Namen, Geburtsdatum und -ort sind auch der Gültigkeitszeitraum sowie die wichtigsten Eckdaten zum Studium angegeben. Diese umfassen üblicherweise die Art des angestrebten Abschlusses, das Studienfach, das derzeitige Fachsemester, die Regelstudienzeit, sowie die Matrikelnummer. An der HHU ist der selbstständige Ausdruck der Immatrikulationsbescheinigung über das Studierendenportal möglich.

Institut

Hochschulen haben Fakultäten. Fakultäten haben Institute. In der Organisationseinheit können z.B. Studiengänge an einer Hochschule zusammengefasst werden, die aus demselben Bereich stammen. So gibt es z.B. ein Institut für Medien oder ein Institut für Wirtschaft, welche mehrere Studiengänge anbieten.

ISIC - Internationaler Studierendenausweis

Wenn man über einen ISIC (International Student Identity Card) verfügt, kann man im Ausland bestimmte Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Ohne Vorlage eines internationalen Studienausweises bleiben diese oft verwehrt, da der reguläre Studienausweis einer deutschen Hochschule nicht anerkannt wird. www.isic.de

International Office

Das International Office übernimmt vielfältige Aufgaben rund um die Internationalisierung der Lehre und die internationalen Beziehungen der Heinrich-Heine-Universität. Es vergibt Stipendien für Auslandsaufenthalte, pflegt Kontakte zu Partnerhochschulen weltweit, führt deutsche und internationale Studierende auf dem Campus zusammen, unterstützt internationale Studierende beim Studienstart und bei der Vorbereitung auf die Zeit nach dem Studienabschluss, hilft Erasmus- und Austauschstudierenden bei der Einschreibung und Wohnraumsuche. International Office

Juniorprofessur

Die 2002 geschaffene Juniorprofessur ermöglicht es jungen Wissenschaftler*innen ohne vorherige Habilitation an Hochschulen zu forschen und zu lehren.

Juridicum

Das Gebäude der Juristischen Fakultät auf dem Campus der HHU. Hier befindet sich auch die juristische Fachbibliothek mit einigen Lern-Arbeitsplätzen (auch für Studierende anderer Fächer).

Kanzler*in

An deutschen Hochschulen beschreibt die Kanzlerschaft die leitende Position der Verwaltung - zuständig für den Haushalt, die Liegenschaften sowie für Rechtsfragen und Verwaltungsaufgaben. Ein*e Kanzler*in ist Mitglied im Rektorat bzw. im Präsidium. Der Position unterstehen die nichtwissenschaftlichen und nichtkünstlerischen Angestellten der Hochschule.

Kinderbetreuungszuschlag (KBZ)

Diese finanzielle Unterstützung können Studierende beantragen, die mit eigenen Kindern unter zehn Jahren in einem Haushalt leben. Er kann das BAföG ergänzen.

Kinder - Uni

Die HHU bietet regelmäßig ein spezielles Veranstaltungsangebot für Schulkinder an. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, Kinder früh für die Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Weitere Infos

Kinderbetreuung

Das Familienberatungsbüro der HHU vermittelt Plätze in Kindertageseinrichtungen auf dem Campus. Infos dazu gibt es hier.

Klausur

Eine Klausur ist eine schriftliche Arbeit, die unter Aufsicht geschrieben wird (ähnlich wie Klassenarbeiten). Häufig handelt es sich um Multiple Choice-Aufgaben. Zu Klausuren müssen sich die Studierenden anmelden!

Kolloquium

Ein Kolloquium beschreibt ein wissenschaftliches Gespräch. In der Hochschulsprache handelt es sich oft um eine mündliche Prüfung für Studierende.


Kommiliton*innen

Lat. „Gemeinschaft der Studierenden”. Kommiliton*innen sind die Mitstudierenden. Gerade Kommiliton*innen in höheren Semestern sind oft lebensrettend, wenn man mal den Überblick verliert.

Krankenversicherung

Um sich einschreiben zu können müssen Studierende nachweisen, dass sie krankenversichert sind - selbst versichert, oder über die Familienversicherung. Die Bescheinigung dafür kann bei der Versicherung angefordert werden.

Kurs

Lehrveranstaltung

Latinum

Das Latinum ist ein Nachweis der Lateinkenntnisse, welcher für manche Studiengänge vorausgesetzt wird. Die Anforderungen variieren von Hochschule zu Hochschule. Es wird häufig auch zwischen dem kleinen und großen Latinum unterschieden.

Lehrbeauftragte

Lehrbeauftragte führen Lehrveranstaltungen an einer Hochschule durch. Professor*innen oder Dozent*innen

Lehrstuhl

Als Lehrstuhl bezeichnet man die Planstelle einer sogenannten ordentlichen Professur. Der/Die den Lehrstuhl innehabende Professor*in verfügt nicht nur über die dazugehörigen Sachmittel, sondern hat oft auch Mitarbeiter*innen, z.B. wissenschaftliche Hilfskräfte.

Lehrveranstaltungen

Unter dem Begriff Lehrveranstaltungen werden alle Unterrichtsveranstaltungen (→ Seminare, Kurse, → Vorlesungen etc.) an einer Hochschule gesammelt.

Leistungsnachweis (LN)

Wer erfolgreich an einer Lehrveranstaltung teilnimmt, erhält anschließend einen Leistungsnachweis (LN oder Schein). Leistungsnachweise können benotet oder unbenotet ausgestellt werden. Dies wird vorab durch die Lehrperson mitgeteilt. Den Leistungsnachweis erhalten die Studierenden z.B. für Anwesenheit, mündliche Prüfungen, oder ein Referat / eine Hausarbeit. Die Anzahl der geforderten LN zur Zulassung für eine Zwischenprüfung oder Abschlussprüfung ist in der Prüfungsordnung festgelegt.

Leistungspunkte

In Bachelor-, Master- und modularisierte Lehramtsstudiengänge müssen sich Studierende Leistungspunkte erarbeiten. Die Leistungspunkte beziffern den ungefähren Zeitaufwand, den eine Lehrveranstaltung mit sich bringt. Im Schnitt kann/muss man pro Semester 30 Leistungspunkte erlangen, was ungefähr 900 Stunden Arbeitsaufwand bedeutet. Um die Leistungspunkte zu erhalten, ist der erfolgreiche Abschluss der Lehrveranstaltung notwendig, d.h., dass auch die geforderten Prüfungsleistungen abgelegt und bestanden sein müssen.

Literatur / Literaturliste

Literatur bezeichnet Schriften wie Bücher, Aufsätze oder sonstige Publikationen. Studierende erhalten in den Lehrveranstaltungen Hinwiese von den Dozierenden auf jeweils geeignete Literatur, die auf einer Literaturliste veröffentlicht werden. Diese erhalten die Studierenden in der Regel zu Beginn einer Veranstaltungsreihe von den Dozierenden.

Losverfahren

Das Losverfahren ist für viele Studieninteressierte die letzte Möglichkeit, einen Studienplatz in einem zulassungsbeschränkten Studiengang zu bekommen. Wenn nach dem abgeschlossenen Auswahlverfahren noch Studienplätze unbesetzt sind, können Hochschulen ein Losverfahren starten. Dabei entscheidet alleine das Los, wer den Studienplatz bekommt. Weder Noten noch Wartesemester spielen eine Rolle. Für das Losverfahren bestimmt die Hochschule eigene Bewerbungsfristen. Interessierte müssen sich dafür ausdrücklich hier anmelden. Video-Tutorial zum Losverfahren.

magna cum laude

„magna cum laude“ ist eine Bewertung, z.B. für eine Doktorarbeit, und bedeutet "mit großem Lob". Es ist die zweithöchste Wertung und steht für eine besonders gute/sehr gute Leistung.

Master (MA)

Der Master ist ein deutschlandweit und international anerkannter Hochschulabschluss. Er dient zur wissenschaftlichen Vertiefung oder Erweiterung der im Bachelor (BA) erlangten Kompetenzen. Ein Masterstudium setzt somit einen Bachelor oder vergleichbaren Abschluss voraus. Die Studiendauer beträgt in Deutschland meist zwei Jahre. Klassische Unterscheidungen sind: Master of Arts, Master of Science, Master of Engineering, Master of Laws, Master of Fine Arts, Master of Music, Master of Education, Master of Business Administration (MBA).

Matrikel

Als Matrikel wird das Verzeichnis aller Studierenden einer Hochschule bezeichnet.

Matrikelnummer

Alle Studierenden besitzen eine individuelle Matrikelnummer, um von der Hochschulverwaltung identifiziert werden zu können. Die Matrikelnummer muss z.B. bei Klausuren angeben werden.

Mensa

Die Mensa der HHU ist zentral auf dem Campus gelegen und bietet vielfältige Gerichte zum Mittagessen zu niedrigen Preisen. Bezahlt wird in der Regel mit der HHU-Card oder der früheren Mensa-Card. Neben der Mensa befindet sich zusätzlich die Campus Vita.

MINT-Fächer

Die Abkürzung MINT steht für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Bereiche im Studium oder ganze Studiengänge die diese Themen als Schwerpunkt haben, bezeichnet man als MINT-Fächer.

Modul

Im Bachelor-Master-System ist das Studium in mehrere Module unterteilt. Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich definierte Lerneinheit und kann mehrere Veranstaltungen und Prüfungen zu einem übergeordneten Thema umfassen. Beendet man ein Modul mit einer Abschlussprüfung (AP), bekommt man eine festgelegte Anzahl Credit Points gutgeschrieben. Auskunft über die verschiedenen Module eines Studiengangs gibt das Modulhandbuch.

Modulhandbuch

Eine Übersicht der verschiedenen Module, die in einem Studiengang belegt werden müssen. Es beinhaltet alle wichtigen Erklärungen zu den Anforderungen und den Arten der Modulprüfungen sowie zu den Zwischenprüfungen und/oder Abschlussprüfungen. Das Modulhandbuch kann als eine Art Studienleitfaden angesehen werden, der zur Orientierung dient.

Modularisierung

Im Studium bedeutet Modularisierung, dass ein ganzer Studiengang in verschiedene Module aufgeteilt ist. Die Veranstaltungen in einem Modul sind thematisch und inhaltlich verwandt.

N.N. - nomen nominandum

Im Vorlesungsverzeichnis bedeutet der Hinweis „N.N.“ hinter einer Veranstaltung, dass noch nicht sicher ist, welche*r Dozent*in die Veranstaltung führt.

Nachrückverfahren

Nicht alle Bewerber*innen nehmen den ihnen zugesprochenen Studienplatz in Anspruch. Die unbesetzten Studienplätze werden für das Nachrückverfahren freigegeben. Studieninteressierte, die in der ersten Vergaberunde keinen Studienplatz bekommen haben, erhalten die Chance durch „nachrücken“ zum Studium zugelassen zu werden. Am Nachrückverfahren nehmen Bewerber*innen automatisch teil. Anders als beim → Losverfahren.

Nachteilsausgleich

Studierende, die durch eine Beeinträchtigung einen Nachteil bei einer Prüfung haben, können einen Antrag zum Nachteilsausgleich beim zuständigen Prüfungsamt stellen. Bei Bewilligung kann z.B. eine Schreibzeitverlängerung bei Klausuren und Hausarbeiten erwirkt werden. Um einen Nachteilsausgleich zu erhalten, muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden. Mehr Infos

Numerus Clausus (N.C.)

Lat. „beschränkte Zahl”. Der NC kommt zum Einsatz, wenn die Bewerber*innennachfrage die Kapazität der vorhandenen Studienplätze übersteigt. Der NC ergibt sich aus der Zahl der Bewerber*innen, der Zahl der verfügbaren Studienplätze und den „Qualifikationen“ (Abitur-Durchschnittsnote oder Anzahl Wartesemester) die die Bewerber*innen mitbringen. Der NC lässt sich somit nicht vorhersagen, sondern wird erst nach Abschluss der Vergabeverfahren veröffentlicht und kann nur als Richtwert für die Zulassung in den kommenden Semestern gewertet werden. Der NC macht keine Aussage über die Qualität eines Studiengangs. NC-Werte an der HHU

O.A.S.E. - (Ort des Austausches und der studentischen Entwicklung)

Fachbibliothek für die medizinische Fakultät auf dem Gelände der Uniklinik Düsseldorf (UKD). Hier finden Studierende eine attraktive zeit- und bedarfsgemäße Lern- und Arbeitsumgebung. Zur O.A.S.E.

Oeconomicum

Das Oeconomicum ist das Gebäude der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Unter dem Dach des modernen Gebäudes befinden sich vor allem Büros sowie einige Seminarräume. Auf der Terrasse des Oeconomicums kann man direkt am Uni-Teich sitzen und bei schönem Wetter die Sonne genießen.

Örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge (ONC)

Das Wort „örtlich“ weist darauf hin, dass ein Studiengang an einer bestimmten Hochschule zulassungsbeschränkt ist. An einer anderen Hochschule kann er zulassungsfrei sein. Im Gegensatz dazu gibt es auch Studiengänge, die an allen anbietenden Hochschulen → bundesweit zulassungsbeschränkt sind: Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin oder Pharmazie.

Ist der gewünschte Studiengang örtlich zulassungsbeschränkt, gilt es zu prüfen, nach welchen Kriterien der Studienplatz an der jeweiligen Hochschule vergeben wird. An der HHU werden nach Abzug gesonderter → Vorabquoten, 20 Prozent der noch verfügbaren Plätze an die Bewerber*innen mit den besten Ergebnissen in der → Hochschulzugangsberechtigung (HZB) vergeben. Dies ist die gesetzliche Abibestenquote.

Die restlichen 80 Prozent der noch verfügbaren Studienplätze werden nach hochschuleigenen Kriterien vergeben: nach Abzug einer 3,1%-Quote für beruflich Qualifizierte, werden 16% der Plätze an die Abibesten verteilt. Für die übrigen Plätze wird ein Punktwert aus den Kriterien „Ergebnis der HZB“ und → „Wartezeit“ ermittelt. Wobei max. sieben Wartesemester einbezogen werden und die Wartezeit geringer gewichtet wird als die HZB. Das Vergabeverfahren für ONC-Fächer erklären wir hier nochmal detailliert.

Zum Bewerbungsportal der HHU

Pflichtversicherung

Bei der Immatrikulation müssen Studierende vorweisen, dass sie entweder eigenständig oder über die Eltern kranken- und pflegeversichert sind. Die Versicherungs-Bescheinigung wird bei dem Versicherer angefordert werden. Die Versicherung über die Familienversicherung kann bis zum 25. Lebensjahr in Anspruch genommen werden. Danach müssen sich Studierende über die studentische Pflichtversicherung absichern. Diese hat günstigere Konditionen als eine reguläre Versicherung. Studierende die nicht gesetzlich, sondern privat versichert sind, müssen der Hochschule eine Befreiungsbescheinigung von der Krankenversicherung einreichen.

Postgraduales Studium

Ein postgraduales Studium setzt ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium voraus. Bei einigen postgradualen Studiengängen ist zusätzlich Berufserfahrung eine Voraussetzung. Masterstudiengänge und Promotionsstudiengänge sind die häufigsten Formen von postgradualen Studiengängen.

Praktikum

Es gibt im Bereich der Hochschule zwei Arten von Praktika:

1. Berufspraktika werden in Unternehmen oder anderen Institutionen abgeleistet, die im Bereich des Studienfaches tätig sind. Über diese Praktika können Studierende erste Erfahrungen im Beruf sammeln und ihre theoretischen Kenntnisse in die Praxis überführen. Außerdem können wichtige Kontakte für den Berufseinstieg geknüpft werden. In vielen Studiengängen gibt es Pflicht-Praktika, die entweder in einem Praxissemester oder in der vorlesungsfreien Zeit absolviert werden müssen.

2. Es gibt auch Praktika, die innerhalb der Hochschule stattfinden. Dazu gehören z.B. Laborpraktika. Bei dieser Art des Praktikums üben Studierende das experimentelle Arbeiten und können auf die Hilfe von Lehrenden zurückgreifen.

Präsident*in

Leiter*in einer Hochschule mit Präsidialverfassung. Der/Die Präsident*in einer Hochschule wird alle vier oder sechs Jahre gewählt.

Praxissemester

Praxissemester sind häufig Bestandteil von Studiengängen an Fachhochschulen, aber auch an anderen Hochschulen können sie im Lehrplan enthalten sein. Im Praxissemester führen die Studierenden fachbezogene Tätigkeiten aus und müssen an keiner Lehrveranstaltung teilnehmen. Meistens werden Praxissemester in Form von Praktika in Unternehmen oder Institutionen, die eine Verbindung zum Fachbereich haben, absolviert.

Prodekan*in

Prodekan*in bezeichnet die Vertretung des/der Dekan*in, der/die Leiter*in einer Fakultät/eines Fachbereichs an einer Hochschule ist.

Professor*in

Lehrende*r an einer Hochschule. Professor*innen, die einen Lehrstuhl innehaben, verpflichten sich zum Abhalten einer bestimmten Anzahl von Lehrveranstaltungen. In der Regel ist die Habilitation eine Voraussetzung, um Professor*in an einer Hochschule zu werden.

Promotion

Zur Erlangung des Doktorgrades bedarf es einer Promotion. Um zu promovieren, muss man beweisen, dass man vertiefte wissenschaftliche Arbeiten vollbringen kann. Die Promotion umfasst eine schriftlich angefertigte wissenschaftliche Arbeit ( Dissertation) und eine mündliche Prüfung. In einigen Fächern ist mittlerweile auch die kumulative Promotion möglich, bei der mehrere wissenschaftliche Artikel bzw. Paper mit Teilergebnissen verfasst und veröffentlicht werden. Voraussetzung für die Promotion ist ein abgeschlossenes Master-, Diplom- oder Staatsexamen-Studium. Eine Promotion bescheinigt die Fähigkeit zum eigenständigen Forschen.

Proseminar

An manchen Hochschulen gibt es zu Beginn des Studiums das Proseminar. Im Proseminar wird den Studienanfänger*innen das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten nahegebracht.

Prüfungen

Im Studium gibt es verschiedene Arten von Prüfungen. Dies können Klausuren, Hausarbeiten oder Referate, aber mitunter auch Projekt- oder Forschungsarbeiten oder Praktika sein. Art und Umfang der Prüfungen sind in der Prüfungsordnung des Studiengangs festgelegt. Für die meisten Leistungen erhalten die Studierenden Noten bzw. Credit-Points, die in die Abschlussnote des Studiums einfließen.

Prüfungsamt

Das Prüfungsamt kümmert sich um die Administration von Prüfungen. Darunter fallen z.B. die Anmeldung, der Aufbau der Prüfung, das Festlegen von Fristen, Rücktrttsfragen und die Ausgabe der Noten. An der HHU übernimmt die Studierenden- und Prüfungsverwaltung (SPV)  diese Aufgaben.

Prüfungsanmeldung

Um an einer Prüfung teilnehmen zu können, müssen sich die Studierenden im Vorfeld verbindlich anmelden. Die Anmeldung kann in der Regel innerhalb eines vom Prüfungsamt festgelegten Zeitraums erfolgen.

Prüfungsausschuss

In den Fachbereichen einer Hochschule gibt es ein Gremium, welches sich um Fragen rund um Prüfungen und Studienleistungen kümmert. Dies ist der Prüfungsausschuss. Im Prüfungsausschuss sitzen meistens Professor*innen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und auch Studierende. Der Prüfungsausschuss entscheidet über Zulassungen zu Zwischen- und Abschlussprüfungen, über die Anerkennung von Leistungsnachweisen und ist für die Prüfungsordnungen verantwortlich. Für die Umsetzung der Beschlüsse ist das Prüfungsamt zuständig.


Prüfungsordnung (PO)

In der Prüfungsordnung sind Art und Ablauf der Prüfungen festgehalten. Dort findet man alle nötigen Informationen zu Voraussetzungen, Prüfungsfächern, Prüfungsabschnitten und zu erbringenden Leistungsnachweisen. Die zuständige Fakultät verfasst die Prüfungsordnung, die von der Hochschule erlassen wird. Bevor sie jedoch endgültig in Kraft tritt, muss die PO vom Wirtschaftsministerium des Bundeslandes genehmigt werden.

Psychologische Beratung

Ein Angebot der HHU für die Studierenden. Die psychologische Beratung bietet kostenlose Unterstützung bei persönlichen und psychischen Probleme während der Studienzeit. Die Psychotherapeut*innen unterliegen der Schweigepflicht. Mehr Infos

Quereinstieg

Ein Quereinstieg als Studierende*r in ein höheres Semester ist möglich, wenn man sich Leistungen anrechnen lässt und somit ein oder mehrere Semester überspringen kann. Bei den anzuerkennenden Leistungen handelt es sich oft um Leistungen eines anderen Studiums oder berufliche Erfahrungen. Bei zulassungsbeschränkten Studiengängen ist auch bei Bewerbung auf ein höheres Fachsemester auf die Bewerbungsfristen zu achten. Mehr Infos

Referate (AstA)

Die unterschiedlichen Referate des AStA dienen als Anlaufstellen für bestimmte Fragen, Bedürfnisse und Interessen. Es wird unterschieden zwischen autonomen und integrierten Referaten. Mehr Infos zu den Referaten.

Referat (Vortrag)

Referate zählen oftmals als Prüfungsleistung oder dienen als Grundlage für schriftliche Hausarbeiten. Sie können je nach Veranstaltung alleine oder in Gruppen gehalten werden. Referaten dienen dazu, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, aber auch das Sprechen vor „Zuschauer*innen“ zu trainieren.

Regelstudienzeit

Die Regelstudienzeit gibt an, auf wie viele Semester ein Studiengang angelegt ist. Sie stellt eine Orientierung dar, die aufgrund verschiedener Einflüsse und Umstände überschritten werden kann. Nach ihr richtet sich beispielsweise die Dauer des Bafög-Bezuges.

Rektor*in

Der/Die Rektor*in ist der/die Leiter*in der Hochschule mit Rektoratsverfassung. Die Rektoratsposition ist Teil der Hochschulleitung und vertritt die Hochschule auch nach außen.

Repetitorium

Ein Repetitorium ist eine Veranstaltung, in der der Lernstoff wiederholt wird. Es dient der Vorbereitung auf eine Abschlussprüfung.

Ringvorlesung

Ringvorlesungen sind Lehrveranstaltungen in Form von Vorlesungen, in denen entweder jeweils ein anderes Unterthema behandelt wird, oder in denen immer andere Dozierende die Vorlesung abhalten.

Rückmeldung

Zu jedem Semester ist eine Rückmeldung erforderlich. Die Studierenden müssen der Hochschule bis zum Ablauf einer festgelegten Frist bestätigen, dass sie weiter studieren und immatrikuliert bleiben möchten. Die Rückmeldung an der HHU erfolgt mit der fristgerechten Zahlung des Sozialbeitrags. Eine frühzeitige Erinnerung erfolgt per Mail. Bei Versäumen der Zahlung kann man sich gegen eine Gebühr von 10,00 Euro auch noch verspätet zurückmelden. Nach Ablauf einer zweiten Frist erfolgt die Exmatrikulation. Die Bankverbindung und die Höhe des aktuellen Sozialbeitrages sind hier veröffentlicht.

Der Prozess der Rückmeldung kann an anderen Hochschule anders gestaltet sein. Hier wird der Ablauf an der HHU erläutert.

Rundfunkbeitrag

Personen über 18 Jahre, mit eigenem Wohnsitz müssen in Deutschland den Rundfunkbeitrag für die öffentlich-rechtlichen Medien zahlen. Wohnen mehrere Personen zusammen, überweist nur eine Person den Beitrag. Wer BAföG bezieht, kann sich von der Gebührenpflicht befreien lassen. Zimmer in Studierendenwohnheime gelten als eigene Wohnungen, wenn sie von einem allgemein zugänglichen Flur abgehen. Mehr Infos

Schnupperstudium

Ein Schnupperstudium ermöglicht einen Einblick in das Studium. An der HHU können Studieninteressierte im Rahmen eines Schnuppertages den Alltag ihres Wunschstudiums und den Campus kennenlernen. In Begleitung von Studierenden können Vorlesungen besucht und Fragen geklärt werden. Mehr Infos zu Schnuppern@Uni

Semester

An deutschen Hochschulen wird das Jahr in zwei Semester unterteilt: in ein → Wintersemester (WiSe) und ein → Sommersemester (SoSe). Das Semester dauert sechs Monate und umfasst sowohl die Vorlesungszeit wie auch die vorlesungsfreie Zeit. In diesem Rhythmus werden die Studiengänge, die einzelnen Veranstaltungsreihen und die Prüfungen organisiert. Aktuelle Termine & Fristen

Semesterferien

Semesterferien gibt es streng genommen nicht. Der Begriff wird häufig für die → vorlesungsfreie Zeit genutzt. Also die Zeit, in der keine Lehrveranstaltungen (außer ggf. → Blockveranstaltungen und → Praktika) stattfinden. Das Semester läuft aber weiter. Häufig fallen die Prüfungsphasen in die vorlesungsfreie Zeit. Aktuelle Termine & Fristen

Semesterticket

Das Semesterticket ist an der HHU in die HHU Card integriert und ermöglicht es ordentlich eingeschriebenen Studierenden rund um die Uhr und in ganz NRW mobil zu sein. Es gilt für Busse und Bahnen des Nahverkehrs, sowie S-Bahnen, Regionalexpresse (RE) und Regionalbahnen (RB) in der 2. Wagenklasse. Im Verbundraum (VRR) können Studierende ganztägig ein Fahrrad und Wochentags ab 19 Uhr, sowie am Wochenende und an gesetzlichen Feiertagen, sowie am 24. und 31. Dezember, eine weitere Person kostenlos mitnehmen. Weitere Infos

Seminar

Seminare sind Lehrveranstaltungen für ca. zehn bis 35 Personen. Seminare finden damit in einem kleineren Rahmen statt als Vorlesungen und sind interaktiver.

Senat

Der Senat einer Hochschule ist das zentrale und exekutive Gremium. Hier wird über alle Angelegenheiten der Hochschule, also Forschung, Lehre und Studium, entschieden.

Sommersemester (SS / SoSe)

In der Regel verläuft das Sommersemester vom 1. April bis zum 30. September eines jeden Jahres.

Sozialbeitrag / Semesterbeitrag

Der Sozialbeitrag/Semesterbeitrag wird pro Semester von allen Studierenden gezahlt. Sollte die Bezahlung nicht erfolgen, wird ermahnt und ggf. exmatrikuliert. Der Sozialbeitrag an der HHU setzt sich aus verschiedenen Beträgen zusammen. Einen Großteil erhält die Rheinbahn für das Semesterticket. Ein weiterer Teil geht an das Studierendenwerk. Mit der Zahlung des Semesterbeitrags erfolgt die Rückmeldung für das folgende Semester. Der Sozialbeitrag wird häufig mit dem Begriff „Studiengebühr“ gleichgesetzt. Tatsächlich gibt es in NRW derzeit jedoch keine Studiengebühren. Mehr Infos zum Sozialbeitrag.

Aktuelle Höhe des Sozialbeitrages und die Bankverbindung sind hier veröffentlicht.

Staatsexamen / Staatsprüfung

Manche Studiengänge, wie Jura, Medizin, Pharmazie und Lehramt, schließen mit dem Staatsexamen ab. Ein Staatsexamen ist eine Prüfung, die von einer staatlichen Behörde abgenommen wird und dazu qualifiziert, einen staatlichen oder staatlich überwachten Beruf auszuüben. Alle Studiengänge, die mit einem Staatsexamen abschließen, haben gemeinsam, dass zwischen erstem und zweitem Staatsexamen eine praxisnahe Phase stattfindet, i.d.R. ein Referendariat. Das Staatsexamen ist ein regulärer berufsqualifizierender Hochschulabschluss.

Stiftung

Stiftungen sind Einrichtungen, die Geld oder anderes Vermögen verwalten. Eine Stiftung hat immer eine Aufgabe, für die sie das Geld ausgeben muss. Einige Stiftungen vergeben ein → Stipendium an begabte Studierende, um ihnen eine gute Ausbildung zu ermöglichen.

Stiftung für Hochschulzulassung (Hochschulstart)

Die Stiftung für Hochschulzulassung (Hochschulstart) ist dafür zuständig, Studienplätze in bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengängen (Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin und Pharmazie) an Studienbewerber*innen zu vergeben. Darüber hinaus koordiniert die Stiftung auch die Vergabe örtlich beschränkter Studiengänge wie bspw. Jura oder Psychologie. www.hochschulstart.de

Stipendiat*in

Eine Person, die ein Stipendium erhält.

Stipendium

Als Stipendium bezeichnet man eine finanzielle oder ideelle Förderung einer Person. Studierende können sich auf Stipendien bewerben. Anders als beim → BAföG oder einem Darlehen - muss das Geld nicht zurückgezahlt werden. Es gibt verschiedene → Stiftungen und Vereine, die Stipendien vergeben. Jede bzw. jeder davon hat verschiedene Kriterien bei der Auswahl. In der Regel spielen aber die Leistungen und soziales Engagement eine übergeordnete Rolle. www.stipendienlotse.de

Studentische Hilfskraft

Studentische Hilfskräfte sind Studierende, die an der Hochschule angestellt sind. Meistens werden sie von Professor*innen beschäftigt, die einen Lehrstuhl innehaben. Ihnen helfen studentische Hilfskräfte, z.B. bei der Recherche oder Unterrichtsvorbereitung. Sie können aber auch in Bibliotheken, Computerpools oder bei Forschungsprojekten arbeiten.

Als studentische Hilfskraft hat man noch keinen akademischen Abschluss. Dann wäre man eine wissenschaftliche Hilfskraft.

Studienabbrecher*in

Als Studienabbrecher*in bezeichnet man ehemalige Studierende, die sich dazu entschlossen haben, das Studium vorzeitig abzubrechen und demnach über keinen Studienabschluss verfügen. Es ist ratsam vor der Entscheidung das umfangreiche Angebot der ZSB (Zentrale Studienberatung) wahrzunehmen. Manchmal gibt es Zwischenlösungen. Weitere Infos

Studienabschluss

Hiermit ist das erfolgreiche Abschließen des Studiums gemeint – die Absolvent*innen haben einen akademischen Grad erlangt. Dazu zählen ein Diplom oder Magister, der Bachelor oder der Master und das Staatsexamen.

Studienbescheinigung

Immatrikulationsbescheinigung

Studienbuch

Das Studienbuch (i.d.R. eher ein Heft oder eine Zettelsammlung) dient zur Dokumentation des Studienverlaufs. Dort müssen alle Lehrveranstaltungen, die in einem Semester belegt wurden, eingetragen und ggf. abgestempelt werden. Das Studienbuch ist Teil der Unterlagen, die Erstsemester*innen bei der Einschreibung erhalten. Nicht an allen Hochschulen gibt es noch ein Studienbuch. Manchmal muss es wiederum bei der Anmeldung zur Abschlussprüfung vorgelegt werden. Ob ein Studienbuch (und in welcher Form) nötig ist, kann man bei der eigenen Fakultät erfragt werden.

Studienfach

Das Fach, welches studiert wird. Z.b. „Kernfachstudiengang Bachelor of Arts“ als Studiengang, mit den Studienfächern „Geschichte“ und „Philosophie“.

Studienfinanzierung

Neben den Semesterbeiträgen müssen auch Wohnraum, Lebensunterhalt und Lehrmaterialien bezahlt werden. Neben der Unterstützung der Familie gibt es noch folgende Möglichkeiten zur Finanzierung: BaföG, Stipendien, Bildungskredite, Jobben.

Studiengang

Als Studiengang bezeichnet man ein Studium, welches durch die Studien- und Prüfungsordnung geregelt ist. Es gibt grundständige Studiengänge und Aufbaustudiengänge. Wer einen Studiengang erfolgreich abschließt, qualifiziert sich damit für einen beruflichen Werdegang. Das gesamte Studienangebot der HHU findet sich in der Studiengangsdatenbank.

Studiengangwechsel

Ein Wechsel während des laufenden Studiums ist prinzipiell möglich. Dabei kann in einen völlig anderen Studiengang gewechselt werden, aber auch die   Studienfach-Kombination kann verändert und weiter auf den ursprünglich angestrebten Hochschulabschluss hingearbeitet werden. Der Wechsel ist entweder in ein höheres Semester (wenn sich Leistungen anrechnen lassen), oder in ein neues Studienfach ab dem ersten Semester möglich. In jedem Fall müssen die geforderten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sein.

Studiengebühren

Seit dem Wintersemester 2011/12 gibt es in NRW keine Studiengebühren mehr. Stattdessen ist ein sogenannter Sozial- bzw. Semesterbeitrag zu zahlen.

Studienkredit

Bildungskredit

Studienordnung

In der Studienordnung werden die Inhalte und der Aufbau eines Studienganges genau geregelt. So sind die genaue Fächer- und die Stundenaufteilung eines Studienganges festgehalten. Bevor eine Studienordnung in Kraft tritt, muss sie von dem Wirtschaftsministerium des Bundeslandes genehmigt (akkreditiert) werden.

Studienplatztausch

Sollten Studierende mit dem im → Auswahlverfahren zugeteilten Studienort (doch) nicht zufrieden sein, gibt es gegebenenfalls die Möglichkeit, diesen Studienplatz zu tauschen. Ein Studienplatztausch ist an deutschen Universitäten generell möglich, unterliegt aber strengen Bestimmungen: So kann der Studienplatztausch nur dann genehmigt werden, wenn die Tauschpartner*innen endgültig an einer deutschen Hochschule im gleichen Fach und im gleichen Fachsemester eingeschrieben worden sind.

Die Suche nach einem*r Tauschpartner*in ist Online möglich. Mehr Infos zum Studienplatztausch an der HHU gibt es hier.

Studienverlaufsplan

Der Studienverlaufsplan ist im Prinzip ein Leitfaden zur Gestaltung des Stundenplans. Meistens ist er in der Prüfungsordnung eingefügt.

Studierendenausweis / HHU Card

Eingeschriebene Studierende erhalten einen Studierendenausweis. An der HHU ist dies die Chip-Karte HHU Card. Auf ihr sind neben den persönlichen Daten auch die Hochschule und die Matrikelnummer angegeben. Mit dem Ausweis erhalten Studierende Vergünstigungen, z.B. im Zoo, Museum, Kino, bei Bahnfahrten oder für Zeitschriftenabos. Für den Studierendenausweis im Ausland muss der internationale Studierendenausweis ISIC beantragt werden.

Studierendenportal

Das Studierendenportal bietet mehrere Funktionen: es dient der An- und Abmeldung von Prüfungen, der Aktivierung der HHU Card, der Einsicht in die bisherigen Prüfungsleistungen und dem Download von Immatrikulationsbescheinigungen und BaföG-Bescheinigungen. Zur Anmeldung wird die Uni-Kennung benötigt. Hier geht es zum Studierendenportal.

Studierendenservice

Der Studierendenservice ist i.d.R. die zentrale Anlaufstelle für Studierende und Studieninteressierte an der Heinrich-Heine-Universität. Zu den Aufgaben des Studierendenservice gehört u. A. die allgemeine Studienberatung, die psychologische Beratung, Information zu verschiedenen Studienmöglichkeiten und administrative Aufgaben. Hier geht’s zum Studierendenservice der HHU.

Studierenden Service Center (SSC)

Das SSC befindet sich in Gebäude 21.02 auf dem Campus der HHU. Da es unter einem Dach die Studierenden- und Prüfungsverwaltung, den Studierendenservice und das International Office vereint, ist es für Studierende Dreh- und Angelpunkt während ihres Studiums. Des Weiteren bietet das SSC durch seine Multifunktionsfläche im Erdgeschoss einen offenen Raum, der zum Lernen oder für Gruppenarbeiten genutzt werden kann. www.hhu.de/ssc

Studierenden- und Prüfungsverwaltung (SPV)

Die SPV übernimmt eine Vielzahl von Aufgaben wie zum Beispiel Bewerbungen, Einschreibungen, Prüfungsangelegenheiten, Rückerstattungen von Sozial- / Semesterbeiträgen, Fachwechsel u.a. www.hhu.de/spv

Studierendenwerk

Das Studierendenwerk kümmert sich um: Finanzierung und Vermittlung von Wohnheimen, Kinderbetreuung, soziale und kulturelle Förderung. Des Weiteren betreibt das Studierendenwerk die Mensen und Cafeterien für sechs Hochschulen in und um Düsseldorf. www.stw-d.de

Studierendenwerksbeitrag

Der Studierendenwerksbeitrag ist ein Teil des Sozialbeitrags. Mit dem Beitrag werden die Einrichtungen des Werks, wie die Mensa oder Wohnheime, finanziert. An manchen Hochschulen wird der Begriff Studierendenwerksbeitrag auch als Synonym zum Semesterbeitrag verwendet.

Studium ohne Abitur

Es ist möglich, auch ohne Hochschulzugangsberechtigung zu studieren. Dafür sind jedoch bestimmte berufliche Qualifikationen erforderlich, wie z.B. eine Berufsausbildung zzgl. Berufstätigkeit, ein Meisterabschluss u.a. Genaue Angaben zu den Voraussetzungen können bei den jeweiligen Hochschulen erfragt werden. Infos zum Studium ohne Abitur an der HHU.

summa cum laude

„summa cum laude“ ist eine Bewertung, beispielsweise für eine Doktorarbeit und bedeutet „mit höchstem Lob“ bzw. „mit Auszeichnung“. Es ist die höchste Wertung und steht für eine ausgezeichnete Leistung.

SWS - Semesterwochenstunde

Semesterwochenstunden geben an, wie viele Stunden eine Lehrveranstaltung im Semester pro Woche in Anspruch nimmt. Eine SWS beziffert 45 Minuten.

Teilzeitstudium

Für manche Studieninteressierten ist ein Vollzeitstudium nicht möglich, u.U. da sie berufstätig sind oder sich um Kinder oder pflegebedürftige Angehörige kümmern. Für diese Zielgruppe gibt es an manchen Hochschulen die Möglichkeit ein Teilzeitstudium zu absolvieren. Beim Teilzeitstudium sind Studierende zeitlich nicht so beansprucht, dementsprechend verlängert sich aber auch die Regelstudienzeit.

Thesis

„Bachelor- bzw. Masterthesis“ ist ein anderes Wort für „Bachelor- bzw. Masterarbeit“. Es bezeichnet die Abschlussarbeit am Ende eines Bachelor-, Master-Studiengangs.

TMS - Test für Medizinische Studiengänge

Der TMS ist ein Test, der von vielen medizinischen Fakultäten als notenunabhängiges Kriterium neben der Abiturnote in die Zulassung einbezogen wird. Er soll die allgemeine Studierfähigkeit testen und überprüft, ob man mit der im späteren Studium genutzten Methodik gut umgehen kann. Für diesen Test ist kein medizinisches Fachwissen nötig. Es geht darum, dass man sich mit verschiedenen Aufgabentypen auseinandersetzt. Es werden unter anderem Leseverständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, mathematisches Grundverständnis und die Merkfähigkeit geprüft. Der TMS ist eine Möglichkeit, um seine Zulassungschancen für die medizinischen Fächer zu erhöhen, da er bei vielen Universitäten stark in die Zulassungskriterien mit einfließt. Dabei wird ein Mittelwert aus Hochschulzugangsberechtigung (HZB) und Testergebnis gebildet (An der HHU liegt die Gewichtung bei 2/3 HZB zu 1/3 TMS-Ergebnis). Da man den TMS nur einmal in seinem Leben schreiben kann, empfiehlt es sich, sich gut vorzubereiten. Dafür gibt es unter anderem Bücher, Kurse, Foren, etc. Alle Informationen zum TMS hier.

TOEFL - Test of English as a Foreign Language

Der TOEFL ist ein international anerkannter Test, um die Kenntnisse in der englischen Sprache nachzuweisen und einzustufen. Für manche Studiengänge ist er eine Voraussetzung. Alle Informationen zum TOEFL-Test hier.

Transcript (of Records)

Im Transcript of Records sind alle während des Studiums besuchten Lehrveranstaltungen, in denen ein Beteiligungsnachweis erbracht wurde, aufgeführt. Es dokumentiert den individuellen Studienverlauf und die gewählten Studienschwerpunkte. Das Transcript of Records ist neben dem Bachelorzeugnis und der Bachelorurkunde ein wichtiges Studiendokument.

Trimester

Anstatt in Semestern, kann das Studienjahr auch in Trimester aufgeteilt werden. Ein Trimester besteht aus drei Monaten.

Tutor*in

Tutor*innen sind Studierende, meist aus einem höheren Semester, die andere Studierende betreuen und unterstützen. Oft leiten Tutor*innen Arbeitsgruppen, in denen Inhalte aus Lehrveranstaltungen behandelt werden.

Tutorium

Ein Tutorium ist eine Arbeitsgruppe, in der die Inhalte einer Lehrveranstaltung nachgearbeitet, gelegentlich auch vorgearbeitet oder vertieft werden. Tutor*innen leiten die Gruppe.

Übung

Bei Übungen werden Inhalte aus Vorlesungen vertieft und – sofern möglich – praktisch angewendet. Die Übungen werden von Lehrpersonen durchgeführt.

Uni-Kennung

Wichtig für alle Online-Dienst an der HHU: jede*r Studierende erhält für die Dauer des Studiums ein persönliche Uni-Kennung und eine damit verbundene E-Mail-Adresse. Mehr dazu

Universitätsbibliothek - allgemein

Eine Universitätsbibliothek ist die fachübergreifende Bibliothek einer Hochschule. Oft haben Fakultäten oder Institute auch separate Bibliotheken mit entsprechenden Schwerpunkten und Fachliteratur.

Universitäts- und Landesbibliothek (ULB)

Zentral auf dem Campus der HHU gelegen findet man in der ULB Literatur für fast alle Studiengänge. Spezielle Literatur für Medizin, Jura, Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften findet sich auch in den jeweiligen Fachbibliotheken. Hier kann man gemütlich lernen und auch kleinere Lernräume für Gruppenarbeiten mieten. Jacken, Taschen und Lebensmittel (außer Wasser) müssen in einem Spind deponiert werden. www.ulb.hhu.de

Urlaubssemester

Eine → Beurlaubung vom Studium kann auf Antrag gewährt werden, wenn ein wichtiger Grund nachgewiesen wird (z.B. Auslandsstudium, Praktikum, Krankheit, Schwangerschaft, Kindererziehung u.a.). Die Beurlaubung erfolgt in der Regel für die Dauer eines → Semesters. Dieses wird nicht als → Fachsemester gewertet und zählt dadurch nicht mit zur Studiendauer. Eine Beurlaubung für das erste Fachsemester ist nicht zulässig, ausgenommen sind Master- und Promotionsstudiengänge. Mehr Infos

 

Vorabquoten

Bei der Studienplatzvergabe von → örtlich zulassungsbeschränkten Studiengängen wird zuerst die sogenannte Vorabquote angewendet. 16% der zur Verfügung stehenden Studienplätze an der HHU werden vorab erteilt, und zwar an bestimmte Gruppen von Bewerber*innen: 2% Spitzensportler*innen, 7 %, Ausländer*innen (außerhalb EU/EWR), 2% Minderjährige, 2% Härtefälle, 3% Bewerber*innen für ein → Zweitstudium. Die danach noch verfügbaren Studienplätze werden dann im Hauptverfahren an beruflich Qualifizierte bzw. nach entsprechendem → Auswahlverfahren vergeben.

Zu Vorabquoten bei → bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengängen informiert die Stiftung für Hochschulzulassung (Hochschulstart)

Vordiplom / Vorprüfung

Zwischenprüfung (ZP)

Vorkurse

Vorkurse können Studierende vor dem ersten Semester besuchen. In den Vorkursen werden den Studierenden Inhalte vermittelt, die es ihnen erleichtern sollen in das Studium einzusteigen. Wissen aus der Schule lässt sich auffrischen und erste Kontakte knüpfen, bevor das Studium losgeht. Der Besuch der Vorkurse ist keine Pflicht. Zu den Terminen und zur Anmeldung

Vorlesung

Eine Vorlesung ist eine Lehreinheit von meistens 90 Minuten Dauer. Vorlesungen sind in der Regel für große Gruppen gedacht und finden in Hörsälen statt. Zu einem bestimmten Thema der Vorlesungsreihe halten Dozierende einen Vortrag, meist mithilfe von Präsentationsfolien. Im Gegensatz zu vielen Seminaren und Laborpraktika gibt es in Vorlesungen keine Anwesenheitspflicht. Es kommt auf die Dozierenden an, wie viel Interaktion währenddessen mit den Studierenden stattfindet. Vorlesungen sind meist öffentlich, d. h. auch vor Studienstart ist es möglich, in Vorlesungen reinzuschnuppern. Alle Vorlesungen sind im Vorlesungsverzeichnis gelistet.

Vorlesungsfreie Zeit

Die vorlesungsfreie Zeit liegt immer zwischen den Vorlesungszeiten von Winter- und Sommersemester. Während dieser Zeit werden keine Vorlesungen angeboten. Daher wird diese Zeit umgangssprachlich häufig auch als „Semesterferien“ bezeichnet. Je nach Fach müssen aber Prüfungen abgelegt oder Hausarbeiten geschrieben werden. Man kann die Zeit außerdem zum Lernen, für Praktika, zum Arbeiten, oder zum Reisen nutzen. Die genauen Termine der vorlesungsfreien Zeit variieren von Jahr zu Jahr. Aktuelle Termine

Vorlesungsverzeichnis

Im Vorlesungsverzeichnis finden sich alle laufenden Veranstaltungen eines Semesters. Die Veranstaltungen sind dort strukturiert aufgelistet mit Veranstaltungszeit und -raum sowie den verantwortlichen Personen. Über das Vorlesungsverzeichnis können sich Studierende innerhalb einer Frist zu Veranstaltungen anmelden und so ihren Stundenplan zusammenstellen. Zum Vorlesungsverzeichnis der HHU

Wahlfach / Wahlmodul

Ein Fach, das man während des Studiums aus einem umfangreichen Katalog an Studienfächern frei wählen kann. Grundlegende Idee ist hier den eigenen Horizont zu erweitern und z.B. eine Veranstaltung einer anderen Fakultät zu besuchen, oder an einem Sprachkurs teilzunehmen.

Wahlpflichtfach

Ein Wahlpflichtfach muss aus Fächern, die in der Prüfungsordnung oder Studienordnung festgelegt sind, ausgewählt werden. Es ist eine Pflichtveranstaltung, ohne die man das Studium nicht abschließen kann.

Wartesemester / Wartezeit

Als Wartesemester werden die Semester bezeichnet, in denen man seit Erlangen der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) nicht an einer deutschen Hochschule eingeschrieben war.

Auch wenn die Wartezeit im Vergabeverfahren für → örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge keine eigene Quote mehr besitzt, wird sie dennoch weiterhin berücksichtigt. Dazu wird ein Punktwert aus den Kriterien „Ergebnis der Hochschulzugangsberechtigung“ und „Wartezeit“ ermittelt. Wobei max. sieben Wartesemester einbezogen werden und die Wartezeit geringer gewichtet wird als die HZB. Auch in den → bundesweit zulassungsbeschränkten Fächern ist die Wartezeit-Quote abgeschafft worden.

Weiterführende Studiengänge

Wer einen weiterführenden Studiengang absolvieren möchte, muss in der Regel über eine einschlägige hochschulische und/oder berufliche Vorbildung verfügen. Ziel ist zumeist die bisherige hochschulische und/oder berufliche Qualifikation zu verbessern. Abgeschlossen werden weiterführende Studiengänge in der Regel mit einem formalen Hochschulabschluss, wie dem Master.

Wissenschaftliche Hilfskraft

Eigentlich gleiche Aufgabe wie die studentische Hilfskraft, allerdings mit dem Unterschied bereits einen akademischen Abschluss zu haben. Etwa Masterstudierende, die bereits ihren Bachelorabschluss haben.

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Personen, die im wissenschaftlichen Dienst im akademischen Mittelbau einer Hochschule arbeiten.

Wohnheim

Studierendenwohnheime sind günstige Unterkünfte für Studierende. Meist sind die Zimmer eher klein. Es gibt in manchen Wohnheimen aber auch größere Wohnungen für Paare (mit Kindern). In Wohnheimen lernt man sehr schnell andere Studierende kennen. Die Wohnheime in Düsseldorf werden vom Studierendenwerk betrieben und umfassen Einzel-Apartments, Wohnungen und Wohngemeinschaften in der Nähe vom Campus. Die Mieten sind in der Regel günstiger als auf dem privaten Wohnungsmarkt. Weitere Infos

Workload

Als Workload wird der Arbeitsaufwand bezeichnet, den Studierende für Lehrveranstaltungen aufbringen müssen. Beim Workload ist nicht nur die Unterrichtszeit, sondern auch das Selbststudium, also das Vor- und Nacharbeiten mit eingerechnet. Credit-Points dienen als Maßeinheit für den Workload, dabei entspricht ein Credit in etwa 30 Arbeitsstunden. Im Normalfall sollte man im Schnitt 30 Credits im Semester, erarbeiten.

Wintersemester (WS / WiSe)

In der Regel läuft das Wintersemester vom 1. Oktober bis zum 31. März eines jeden Jahres.

ZIM - Zentrum für Informations- und Medientechnologie

Das Zentrum für Informations- und Medientechnologie ist eine zentrale Einrichtung der HHU. Es ist die erste Anlaufstelle für alle IT-Fragen an der Universität (z.B. wenn die Uni-Kennung nicht mehr funktioniert). www.zim.hhu.de

Zentrale Einrichtungen

Als zentrale Einrichtungen bezeichnet man verwaltungsunabhängige Serviceeinrichtungen an Hochschulen. Darunter fallen z.B. Universitätsbibliotheken, Einrichtungen für Hochschulsport oder den Studierendenservice.

ZSB - Zentrale Studienberatung

Bei der ZSB können sich Studieninteressierte und Studierende beraten lassen. Die Berater*innen helfen unter anderem bei der Studienwahl oder Schwierigkeiten beim Studium. Weitere Infos

Zulassung

Einerseits kann Zulassung dasselbe bedeuten wie Zulassungsbescheid, andererseits kann sich der Begriff auch auf Prüfungen beziehen. Bei (Abschluss-) Prüfungen ist eine Zulassung ein Bescheid dafür, dass alle Zugangsvoraussetzungen erbracht wurden.

Zulassungsbescheid (oft auch nur Zulassung)

Den Zulassungsbescheid erhalten Studieninteressierte, die sich für einen zulassungsbeschränkten Studiengang beworben haben und dafür eine Zulassung erhalten haben. Der Zulassungsbescheid garantiert, dass ein Studienplatz bis zu einem bestimmten Termin reserviert wird. Wenn die Einschreibung nicht bis zu dem angegebenen Termin erfolgt, wird der Studienplatz im Nachrückverfahren an andere Personen vergeben. Die HHU verschickt keinen Ablehnungsbescheid! Mehr Infos zur Zulassung

Zulassungsbeschränkte Studiengänge

Es gibt örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge und → bundesweit zulassungsbeschränkte Studiengänge. Mit „örtlich“ ist gemeint, dass eine bestimmte Hochschule für einen bestimmten Studiengang eine Zulassungsbeschränkung eingeführt hat. Bei bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengängen (Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin und Pharmazie) ist die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH / Hochschulstart) für die Vergabe der Studienplätze zuständig und die Studiengänge sind an allen Hochschulen in Deutschland beschränkt. Die häufigste Zulassungsbeschränkung ist der Numerus Clausus. Örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge können aber auch anderen Auswahlkriterien unterliegen. So können Hochschulen z.B. Auswahlgespräche führen oder Vorpraktika verlangen. Studieninteressierte sollten sich über die → Auswahlverfahren für die gewünschten Studiengänge informieren.

Zulassungsfreie Studiengänge

Manche Studiengänge sind zulassungsfrei. Interessierte müssen sich in dem Fall nicht auf einen Studienplatz bewerben, da kein Auswahlverfahren durchgeführt wird. Sofern die  Zugangsvoraussetzung erfüllt ist (i.dR. Abitur), gibt es eine Studienplatzgarantie. Dies hat nicht mit der Qualität der Studiengänge zu tun, sondern mit den vorhandenen Kapazitäten und der Menge an Interessierten/Studierenden. Für die direkte Einschreibung gelten andere Fristen als für die Bewerbung auf zulassungsbeschränkte Studiengänge. Weitere Infos zu zulassungsfreien Studiengängen an der HHU.

Zulassungsverfahren

Auswahlverfahren

Zugangsvoraussetzung

Voraussetzungen, die Studienplatzsuchende erfüllen müssen, um eine Zulassung für ein Studium an einer deutschen Hochschule zu erhalten. An oberster Stelle steht hier in der Regel die Hochschulzugangsberechtigung. Je nachdem, um welchen Studiengang und welche Hochschule es sich handelt, können weitere Zugangsvoraussetzungen hinzukommen. In künstlerischen Studiengängen bspw. die Vorlage einer Mappe. Aber auch Vorprüfungen oder der Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen sind Beispiele.

Zwangsexmatrikulation

Streichung aus der Liste der Studierenden. Seitens der Hochschule kann eine Zwangsexmatrikulation erfolgen, wenn Studierende bestimmte Anforderungen (z.B. Leistungen im Studium oder Zahlen des Sozialbeitrags) nicht erfüllen. Jede Hochschule hat in ihrer Satzung geregelt, wann die Zwangsexmatrikulation erfolgt. Mit der Exmatrikulation wird der Studierendenstatus aufgelöst.

Zweitstudium

Ein Studium, das nach einem bereits abgeschlossenen Studium begonnen wird, bezeichnet man als Zweitstudium. Ein Zweitstudium in einem zulassungsbeschränkten Studiengang muss detailliert begründet werden.

Zwischenprüfung (ZP)

Nach dem Grundstudium muss in einigen Studiengängen die Zwischenprüfung abgelegt werden. Durch das Bestehen wird bewiesen, dass über die relevanten Kenntnisse aus dem ersten Teil des Studiums verfügt wird. In manchen Studiengängen wird sie auch als Vordiplom oder Vorprüfung bezeichnet.

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