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Handlungsgrundlagen


Die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf erfüllt ihre Aufgaben durch umfassende Unterstützung und Förderung der weiblichen Studierenden und Beschäftigten und betreut einen großen Aufgabenbereich. Dabei werden viele Handlungsgrundlagen und Richtlinien hinzugezogen.

Die Gleichstellungsbeauftragte hat die Belange der Frauen wahrzunehmen, die Mitglieder oder Angehörige der Hochschule sind. Sie muss ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder eine nachgewiesene andere fachliche Qualifikation besitzen. Sie wirkt auf die Einbeziehung gleichstellungsrelevanter Aspekte bei der Erfüllung der Aufgaben der Hochschule hin, insbesondere bei der wissenschaftlichen, administrativen und technischen Arbeit, bei der Entwicklungsplanung und bei der leistungsorientierten Mittelvergabe.

Sie kann hierzu an den Sitzungen von Senat und Rektorat, der Fachbereichsräte, der Berufungskommissionen und anderer Gremien mit Antrags- und Rederecht teilnehmen. In den Berufungskommissionen ist die Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereichs Mitglied mit beratender Stimme.

Laut § 24 des Hochschulgesetzes (HG) ist es Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten, "die Belange der Frauen, die Mitglieder oder Angehörige der Hochschule sind, wahrzunehmen" und hierfür "auf die Einbeziehung gleichstellungsrelevanter Aspekte bei der wissenschaftlichen, administrativen und technischen Arbeit, bei der Entwicklungsplanung, bei Personal- und Strukturmaßnahmen und bei der leistungsbezogenen Mittelvergabe" hinzuwirken.

Weiter sind ihre gesetzlichen Aufgaben in § 17 des Landesgleichstellungsgesetzes definiert. Insbesondere ist die Teilnahme an Sitzungen des Senats, des Rektorats, der Fachbereichsräte, der Berufungskommissionen, des Klinischen Vorstands und anderer Gremien mit Antrags- und Rederecht zu nennen, zu denen sie "wie ein Mitglied zu laden und zu informieren" ist.

Die Gleichstellungsbeauftragte "wirkt bei soziale[n], organisatorische[n] und personelle[n] Maßnahmen, einschließlich Stellenausschreibungen, Auswahlverfahren und Vorstellungsgesprächen" mit und ist zudem "gleichberechtigtes Mitglied von Beurteilungsbesprechungen" (s. Art. 1(4), § 17, Abs. 1 LGG), die im öffentlichen Dienst bei Beförderungen eine wichtige Rolle spielen. Gemäß § 17 Abs. 2 LGG "[…] gehören außerdem die "Beratung und Unterstützung der Beschäftigten in Fragen der Gleichstellung" zu ihren Aufgaben.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Heinrich-Heine-Universität erfüllt ihre Aufgaben durch umfassende Beratung, Unterstützung und Förderung der weiblichen Studierenden und Beschäftigten.

Netzwerk-Treffen, Empfänge und ein Mentoring-Programm bieten weitere Möglichkeiten zum Austausch und zur Förderung der weiblichen Universitätsangehörigen. Ferner liegen Broschüren, Flyer und Hefte zu frauenspezifischen Themen als aktuelles Referenz- und Informationsmaterial bereit.
 Ein weiterer Schwerpunkt der Gleichstellungsarbeit besteht in der Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Studium bzw. 

Beruf.

Um ihren Angestellten den Balanceakt zwischen Beruf und Familie zu erleichtern, besitzt die Universität auf dem Campus das FamilienBeratungsBüro. Es bietet den Beschäftigten der HHUD Beratung zu allen familienrelevanten Themen und Fragen der Kinderbetreuung und unterstützt Erziehende beim Finden von Betreuungslösungen im Alltag sowie in Notsituationen (z.B. Krankheit oder berufliche Verpflichtungen).

Aufgrund des § 2 Abs. 4 Satz 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz – HG) vom 16. September 2014 (GV. NRW. S. 574) hat die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf folgende Grundordnung erlassen.

Grundordung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf entwickelt Konzepte und Maßnahmen, die gewährleisten sollen, dass der Anteil von Frauen in allen Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, erhöht wird. Der Senat verfolgt mit dem Gleichstellungsplan (ehemals: Frauenförderrahmenplan) das Ziel, den Gleichstellungsauftrag der EU, des Grundgesetzes, der Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Grundordnung der HHU umzusetzten.

Frauenförderrahmenplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 2019 - 2023
(PDF-Download)

Frauenförderrahmenplan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 2012 - 2015
(PDF-Download)

Die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte hat ihren Rechenschaftsbericht über ihre Amtszeit von 2016 bis 2018 veröffentlicht. Der Bericht gibt Auskunft über Aufgaben und Maßnahmen im Bereich Gleichstellung, bestehende Herausforderungen und erreichte Ziele.

Rechenschaftsbericht 2016-2018

Grundlage der Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten ist das Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern für das Land Nordrhein-Westfalen, das sogenannte LandesGleichstellungsGesetz (LGG), das am 9. November 1999 in Kraft getreten ist.
Dieses Gesetz dient der Verwirklichung des Grundrechts der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, wie es im Grundgesetz der BRD Artikel 3, Absatz 2 verankert ist: 'Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.'

Landesgleichstellungsgesetz NRW (LGG)

Den Rahmen für die Hochschullandschaft in Nordrhein-Westfalen bildet das Hochschulgesetz. Im Fokus steht die Verbesserung von Lehre und Studienerfolg. Funktionierende Elemente werden gestärkt, während Regelungen, die sich als nicht praktikabel erwiesen haben, wegfallen. Leitgedanke der Novelle ist die Stärkung der Autonomie und Gestaltungskraft der Hochschulen in Nordrhein-Westfalen.

Hochschulgesetz NRW

Zentrale Gleichstellungsbeauftragte

Dr. Anja Vervoorts
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Floor/Room: 00.25
+49 211 81-13886
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