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Mitglieder des Hochschulrats

An der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf besteht der Hochschulrat aus acht Mitgliedern. Die aktuelle Amtszeit der Mitglieder startete im Dezember 2022 und beträgt fünf Jahre.

Externe Mitglieder:
Anne-José Paulsen (Vorsitzende), Carola Gräfin von Schmettow (stellv. Vorsitzende), Dr. Karl Hans Arnold, Anne-Christin Frister, Prof. Dr. Karl-Walter Jauch und Prof. Dr. Elisabeth Knust.

Interne Mitglieder:
Prof. Dr. Ricarda Bauschke-Hartung und Prof. Dr. Joachim Windolf.

Mitgliederübersicht

Anne-José Paulsen, geboren 1952, studierte Rechtswissenschaft. Sie war bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand im Februar 2018 Präsidentin des Oberlandesgerichts Düsseldorf und 1. Vizepräsidentin des Verfassungsgerichtshofs für das Land Nordrhein-Westfalen.
1982 wurde Anne-José Paulsen zur Richterin am Landgericht Düsseldorf ernannt, 1987 zur Richterin am Oberlandesgericht. 1996 wurde sie Vizepräsidentin des Landgerichts Mönchengladbach, 1998 Präsidentin des Landgerichts Bochum. Von 2002 bis 2007 war sie Vorsitzende des Beirats der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Im März 2002 wurde Anne-José Paulsen zur ersten Präsidentin eines Oberlandesgerichts in Nordrhein-Westfalen ernannt.

Carola Gräfin von Schmettow, geboren 1964, studierte Mathematik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Musik an der Robert-Schumann-Hochschule. Nach dem Studium begann sie bei HSBC im Kapitalmarktbereich und Asset Management und wurde 2004 Mitglied des Vorstands der Bank. Von 2015 bis 2021 war sie Sprecherin des Vorstands der HSBC Deutschland. Darüber hinaus war sie Mitglied des Vorstands und des Präsidiums des Bundesverbandes Deutscher Banken, stellvertretende Vorsitzende des Börsenrates der Frankfurter Wertpapierbörse sowie Vorsitzende des Börsenrats der Eurex Deutschland. Aufsichtsratsmandate hatte sie u.a. bei der ThyssenKrupp AG, dem BVV und der DBV Winterthur.

Sie ist Aufsichtsratsmitglied der HSBC Continental Europe und engagiert sich darüber hinaus im Kuratorium der ZEIT-Stiftung, der Fritz-Thyssen-Stiftung und als stellvertretende Vorsitzende in der Kaiserswerther Diakonie.

Dr. Karl Hans Arnold, geboren 1962, studierte Volks- und Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Nürnberg, Köln und München und promovierte zum Dr. phil. an der Ruhruniversität Bochum. Als Medienmanager begann er seine Laufbahn 1993 bei Gruner + Jahr International in Paris als Verlagsgeschäftsführer. 1999 wurde er Geschäftsführer und Herausgeber der Zeitschrift National Geographic France. 2002 bis Mitte 2011 war er Geschäftsführender Gesellschafter der Rheinisch-Bergischen Verlagsgesellschaft/Rheinische Post Mediengruppe, von Juli 2011 bis März 2018 Vorsitzender der Geschäftsführung des Unternehmens. Er war zudem von Dezember 2015 bis April 2019 Herausgeber der Tageszeitung Rheinische Post.

Prof. Dr. Ricarda Bauschke-Hartung, geboren 1966, studierte Germanistik und Romanistik in Berlin, wo sie 1995 mit einer Arbeit zu Walther von der Vogelweide promovierte. 2006 erhielt sie ihre Venia legendi im Fach Ältere deutsche Literatur und Sprache. Nach einer ersten Professur in Freiburg übernahm sie 2008 den Lehrstuhl für Ältere deutsche Literatur und Sprache an der HHU. Von 2012 bis 2014 war sie dort zudem Prorektorin für Studienqualität und Gleichstellung.

Anne-Christin Frister, geboren 1966, studierte Rechtswissenschaft. Sie ist Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht Düsseldorf und leitet dort den für Energiekartellsachen zuständigen 3. Kartellsenat.

1995 trat Anne-Christin Frister in den richterlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen ein und wurde 1999 zur Richterin am Landgericht ernannt. Sie war in Zivil- und Strafsachen tätig, bevor sie 2003 in einem Zivilsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf erprobt wurde. Anfang 2006 wurde Anne-Christin Frister zur Richterin am Oberlandesgericht ernannt. Bis Ende 2011 war sie als Mitglied des 2. Kartell- und Vergabesenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf mit Kartell- und Vergabesachen befasst. Anfang 2012 wechselte sie in den für Energiekartellsachen zuständigen 3. Kartellsenat, der mit energiewirtschaftsrechtlichen Verfahren betreffend die Entscheidungen der Bundesnetzagentur im Strom- und Gasnetzbereich befasst ist.

Anne-Christin Frister ist stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte des Oberlandesgerichts Düsseldorf und ist Mitglied des Beirats des Düsseldorfer Instituts für Energierecht (DIER) der HHU.

Karl-Walter Jauch, geboren 1952, war bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand zum 1. Januar 2021 Ärztlicher Direktor des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Er studierte Humanmedizin an der Albrecht-Ludwig-Universität in Freiburg und wurde dort 1978 promoviert.
Nach seiner Promotion war er an Chirurgischen Klinken in München, Villingen und als Truppenarzt der Bundeswehr tätig. 1988 habilitierte er sich mit einer Studie zur postoperativen Insulinresistenz und ihrer Beeinflussung durch das Kallikrein-Kinin–System an der LMU.
Karl-Walter Jauch war von 1976 bis 2003 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin und ist Mitglied in verschiedenen Fachgesellschaften, Stiftungen und öffentlichen Gremien in Europa. Im Jahr 2000 hat er eine Stiftung HTCR zur Forschung mit humanem Gewebe und Zellmaterial gegründet.
Karl-Walter Jauch war u.a. Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer sowie im Wissenschaftsrat (Medizinausschuss). Er ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

Prof. Dr. Elisabeth Knust, geboren 1951, studierte Biologie in Düsseldorf, wo sie auch im Jahr 1979 promovierte. Anschließend forschte sie in Erlangen-Nürnberg und dann in Köln, wo sie sich 1988 im Fach Entwicklungsbiologie habilitierte. Nach einem Forschungsaufenthalt als Heisenberg-Stipendiatin an der University of Colorado in Boulder wurde sie 1990 Professorin in Köln und wechselte 1996 auf eine Professur für Genetik an die HHU. Seit dem Jahr 2007 war sie bis zu ihrer Emeritierung 2019 Direktorin des Max-Planck-Instituts für Molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden. Prof. Knust ist unter anderem ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und seit Januar 2023 zudem Foreign Fellow der Indischen Nationalen Akademie der Wissenschaften (INSA).

Prof. Dr. Joachim Windolf, geboren 1960, studierte Medizin an der Goethe-Universität in Frankfurt, wo er auch promovierte (1986) und habilitierte (1996). Er erhielt dort seine Approbation und qualifizierte sich zum Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie, Handchirurgie und Orthopädie. Vom Universitätsklinikum Frankfurt wechselte er zunächst zum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, bevor er 2005 eine Professur für Unfallchirurgie an der HHU annahm und Direktor der Klinik für Unfall- und Handchirurgie am Universitätsklinikum Düsseldorf wurde. Von 2008 bis 2016 war er Dekan der Düsseldorfer Medizinischen Fakultät.

Verantwortlichkeit: