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Finanzierung

Sperrkonto für das Studium in Düsseldorf

Bei der Beantragung Ihres Visums, spätestens jedoch beim Antrag auf eine Aufenthaltserlaubnis, mussen Sie nachweisen, dass Sie über genügend Geld verfügen, um in Deutschland leben und studieren zu können. Als Nachweise gelten beispielsweise ein Stipendienbescheid, ein Einkommens- bzw. Vermögensnachweis der Eltern oder die Verpflichtungserklärung einer Person mit Wohnsitz in Deutschland. Staatsangehörige einiger Länder müssen zudem ein Sperrkonto bei einer Bank in Deutschland eröffnen.

Das Sperrkonto dient als Nachweis finanzieller Mittel für einen Aufenthalt in Deutschland. Der Finanzierungsnachweis ist eines der wichtigsten Dokumente, die Sie schon für das Studentenvisum vorlegen müssen. Das Sperrkonto muss ausreichende Mittel zur Deckung der, während Ihres Aufenthalts in Deutschland anfallenden, Kosten enthalten. Ein weitere Möglichkeit ist es im Visumverfahren einen anderern Finanzierungsnachweis vorzulegen.

Seit dem 1. Januar 2020 beträgt der angenommen jährliche Regelbedarf, der bei der Visumsbeantragung auf das Sperrkonto eingezahlt sein muss 10.236 Euro (monatlich 835 Euro).

Um ein Sperrkonto zu eröffnen, müssen Sie sich an eine Bank in Deutschland wenden, die ein solches Konto für ausländische Studierende anbieten. Auf der Seite  des Auswärtigen Amts finden Sie Anbieter, die aktuell deutschlandweit Sperrkonten anbieten. Normalerweise kann die Eröffnung in wenigen Schritten erfolgen und kann online durchgeführt werden. Wenn Ihre Unterlagen angekommen sind, richtet die Bank für Sie das Sperrkonto ein. Dafür müssen Sie einmalig 50-150 Euro Gebühren zahlen. Nachdem Sie das Geld auf Ihr Sperrkonto überwiesen haben, erhalten Sie eine Bestätigung. Weitere Informationen finden Sie auf dem Portal Studieren in Deutschland.

Wenden Sie sich an Ihre Bank, um zu klären, welche Dokumente Sie einreichen müssen. Normalerweise müssen Sie Folgendes einreichen:

  • Reisepass
  • Bewerbungsformular
  • Zulassungsbescheid
  • eine Bankerklärung über Ihr Einkommen

Sie haben keinen direkten Zugriff auf Ihr Konto. Der einzige Weg, wie Sie Geld im Laufe der Zeit abheben können, ist die Eröffnung eines weiteren  Bankkontos in Deutschland, auf welches, nicht länger blockiertes Geld, dann jeden Monat überwiesen wird. Sie können jedoch nur einen bestimmten Geldbetrag pro Monat (aktuell 853 Euro) freigeben bekommen.


Arbeiten neben dem Studium

Neben den persönlichen Ersparnissen oder der familiären Unterstützung ziehen es viele Studierende vor, während ihres Studiums zu arbeiten.

Wenn Sie aus den Staaten der Europäischen Union (EU) oder dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) zum Studium nach Düsseldorf kommen, sind Sie arbeitsmarktrechtlich den deutschen Studierenden gleichgestellt. Sie dürfen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen so viel arbeiten, wie Sie möchten, müssen bei mehr als 20 Stunden allerdings Sozialversicherungsbeiträge bezahlen. 

Kommen Sie aus einem anderen Land, dürfen Sie neben dem Studium 120 ganze bzw. 240 halbe Tage im Kalenderjahr arbeiten. Es zählen nur die Tage, an denen Sie tatsächlich gearbeitet haben. Feiertage, Urlaubstage und sonstige arbeitsfreie Tage werden nicht mitgerechnet. Falls Sie mehr arbeiten möchten, brauchen Sie eine Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit und der Ausländerbehörde. Neben den 120 zustimmungsfreien Tagen können Sie an einer Hochschule als wissenschaftliche oder studentische Hilfskraft zustimmungsfrei und ohne zeitliche Begrenzung arbeiten. Dasselbe gilt für hochschulbezogene Tätigkeiten im fachlichen Zusammenhang mit dem Studium in hochschulnahen Organisationen, zum Beispiel als Tutorin oder Tutor in den Wohnanlagen der Studierendenwerke.


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